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Haga AG
Sanieren mit Naturbaustoffen – Beitrag zur Erreichung der Klimaziele
 
Neu bauen verbraucht viel Energie. Bauten im Bestand sind oft ineffizient in der Energienutzung. Sanieren macht deshalb aus ökologischer wie ökonomischer Sicht Sinn. Da über 85 Prozent der Gebäude in der Schweiz älter als 20 Jahre sind, ist der Bedarf gross.

Über 80 Prozent der Gebäude, die älter als 20 Jahre sind, werden als Wohnhäuser genutzt, mehr als die Hälfte davon sind Einfamilienhäuser. Diese Gebäude haben einen hohen Wertzerfall und eine schlechte Energiebilanz. Um eine effektive Sanierung zu gewährleisten, sind neben moderner, klimafreundlicher Technologie Baustoffe gefragt, die mehr zu bieten haben als «nur» gute Dämmwerte. Immer mehr Immobilienbesitzer setzen deshalb auf eine Lösung mit Naturbaustoffen, deren Diffusionsoffenheit nachweislich für ein gesundes Wohnklima sorgt.

Verantwortung wahrnehmen
Gebäude tragen in besonderer Weise zur Klimaerwärmung bei – mehr als die Hälfte der Emissionen fallen bei der Erstellung an. Neue Gebäude sollten deshalb möglichst nachhaltig gebaut werden, um sie lange nutzen und allenfalls baulich anpassen zu können. Werden Gebäude umgebaut, sollten bestehende Materialien wieder Verwendung finden. Leider ist das bei den seit Mitte letzten Jahrhunderts verwendeten synthetischen Baustoffen meist nicht möglich. Reine Naturbaustoffe wie Lehm und Kork hingegen können fast unbeschränkt wiederverwendet werden. Oder wie im Fall von reinem Kalk im schlechtesten Fall einfach wieder der Natur zugeführt werden.

Wenig Primärenergie
In der Gebäudehülle steckt in der Regel das meiste graue CO2. Doch auch hier bilden Naturbaustoffe die Ausnahme von der Regel. Schon bei der Gewinnung und Verarbeitung von Naturbaustoffen wird wenig Primärenergie verbraucht. Sie sind in der Natur unbeschränkt vorhanden und müssen nicht erst aus der Tiefe geholt oder in aufwändigen Produktionsverfahren hergestellt werden.

Effiziente Dämmungen und kühlende Lösungen
Heisse Sommer und mildere Winter werden immer mehr zur Regel, effizienten Dämmungen und kühlenden Lösungen kommen grössere Bedeutung zu. Über drei Viertel des Energieverbrauchs privater Haushalte resultieren derzeit aus dem Heizen. Dass eine effiziente Dämmung Heizenergie und -kosten einspart, liegt auf der Hand. Naturbaustoffe tragen durch ihre Materialisierung ihren Teil bei. So speichert Kalk an der Aussenfassade kaum Sonnenwärme. Wird die Fassade – wie im heissen Mittelmeerraum seit jeher üblich – in einer hellen Farbe gehalten, ist die Reflexion der Sonnenstrahlen noch höher. Ein starkes Aufwärmen des Gebäudes wird verhindert. Lehm im Innenraum wiederum speichert Wärme im Winter und hält die Kühle im Sommer im Raum.

Biozide sind keine Lösung
Bei der Erstellung vieler Gebäude ab der Mitte des letzten Jahrhunderts wurden synthetische Baustoffe eingesetzt. Biozide und andere teils giftige Zusätze sollten für Beständigkeit sorgen. Diese hat sich aber nicht immer bewährt. Heute weiss man, dass künstliche Zusätze Allergien, Asthma und Kopfschmerzen auslösen können. Biozide in der Aussenfassade werden über die Jahre ausgewaschen und versickern im Boden. Bei der Sanierung müssen solche Baustoffe aufwändig fachgerecht entsorgt werden. Immer mehr Immobilienbesitzer setzen deshalb auf umweltverträgliche und langlebige Naturbaustoffe. Jene von Haga AG sind frei von synthetischen Beigaben wie Bioziden oder anderen künstlichen Zuschlagsstoffen. Zudem sind die meisten der im Unternehmen produzierten Naturbaustoffe vegan und entsprechen damit einem Lebensstil, der immer mehr um sich greift. 
 
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