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Küchenfronten und Badezimmermöbel
Spritzlackierarbeiten statt Totalumbau
 
Verstanden zu werden, ist ein urmenschliches Bedürfnis. Wer möchte nicht, gerade auch mit seinen Eigenheiten, seiner unverwechselbaren Individualität von seinem Gegenüber gehört und ernst genommen werden? Deshalb überrascht es kaum, wenn zum Beispiel auch Küchenhersteller auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden eingehen. Da liegt vielleicht eine Küche vor, die an sich gefällt, deren Oberflächenstrukturen oder -farben aber nicht (mehr) genau in ein persönlich gestaltetes Wohnungsinterieur passen. Damit Hersteller den hohen Ansprüchen, die Kunden an Oberflächen stellen, gerecht werden, arbeiten sie mit Spezialisten zusammen. Im Spritzlackbereich zum Beispiel mit Maler Schlotterbeck in Ebikon, Luzern.

COVISS: Ruedi Schlotterbeck, Ihre Firma hat sich unter anderem auf Spritzlackierarbeiten spezialisiert. Was bedeutet Lack für Sie?
Ruedi Schlotterbeck:
Seit meiner Ausbildungszeit ist Lack für mich ein ganz besonderes Material, das in seiner Vielseitigkeit fast unendliche Möglichkeiten offen lässt und immer wieder von Neuem erfunden wird. Diese Liebe zum Lack hat mich bewogen, ein Spritzwerk zu bauen und in das Spezialgebiet der Spritzlackierarbeiten hineinzuwachsen.

COVISS: Wo sehen Sie Ihre Vorteile und Stärken in diesem Bereich?
Ruedi Schlotterbeck:
Die Stärken und somit auch Vorteile sehe ich in der Vielseitigkeit des Angebots. Weil wir uns hauptsächlich auf qualitativ hochstehende Lackierung konzentrieren, haben wir mittlerweile auch die entsprechende Kundschaft gefunden, die uns natürlich auch mit «gewöhnlichen» Malerarbeiten beauftragt. Der gute Synergieeffekt ist bemerkenswert.

COVISS: Für welchen Kundenkreis stellen Sie besondere Lackoberflächen her?
Ruedi Schlotterbeck:
Hauptsächlich kommen Innenausbauer, Küchenbauer, Architekten und grössere Direktkunden auf uns zu. Auch die Industrie interessiert sich zunehmend für Lackoberflächen aus unserem Hause.

COVISS: Was für Lackoberflächen sind denn vor allem gefragt?
Ruedi Schlotterbeck:
Hauptsächlich kommt man zu uns für Hochglanz-Polierlacke, für Effektlacke in allen Schattierungen und Farbtönen. Wir spritzen auf Holz, Metalle, Kunst-stoffe, Glas und andere Oberflächen. Mit unserem enormen Erfahrungsschatz, der sich unter anderem auf 10’000 Mustern und unzähligen Farbtönen quantifizieren lässt, bieten wir individuelle Lösungen an.

COVISS: Werden Sie auch mit exotischen Wünschen und Forderungen konfrontiert?
Ruedi Schlotterbeck:
Schauen Sie: Wir vergleichen uns ständig mit andern Mitbewerbern, besuchen Fachmessen im In- und Ausland und beobachten die Trends im Innenausbau, speziell im Küchen- und Badezimmerausbau. Und wir reagieren und agieren entsprechend. Aus diesem Blickwinkel erscheinen uns «exotische Wünsche und Forderungen» gar nicht mehr so exotisch, vielmehr als eine interessante Herausforderung, der wir uns gewachsen fühlen.

COVISS: Nennen Sie uns trotzdem ein Beispiel einer nicht ganz alltäglichen Situation.
Ruedi Schlotterbeck:
Wenn zum Beispiel der Dekorchef eines grossen Bijouterieunternehmens in unseren «Showroom» kommt und nach Ideen für die zukünftige Schaufensterauslage sucht. Im Gespräch finden wir den ersten Ansatz einer Lösung. Unsere hochbegabten Mitarbeiter entwickeln darauf eine Lösung, die ein Unikat und im Bereich der Lacke eine High-Tech-Lösung darstellt.

COVISS: Solche Aufträge bringen Sie und Ihre Crew weiter…
Ruedi Schlotterbeck:
Selbstverständlich – wie übrigens auch Zeiten, in denen wir weniger ausgelastet sind. Solche nutzen wir zur Weiterentwicklung von Ideen und Lösungen, die einzigartig und doch zahlbar sein sollten.

COVISS: Inwiefern beeinflusst das Grundmaterial die vorzunehmende Lackierung?
Ruedi Schlotterbeck:
Der Untergrund beeinflusst die Lackierung kaum. Wir geben jedoch den Kunden Tipps auf den Weg, wie sie mit einem vielleicht besser geeigneten Untergrund die Lackqualität nachhaltig verbessern könnten.

COVISS: In einem Prospekt schreiben Sie, dass Sie nahezu jeden Kundenwunsch erfüllen. Wo sehen Sie dennoch gesetzte Grenzen?
Ruedi Schlotterbeck:
Trotz unseres grossen Wissens, unserer Erfahrung und unseren Einrichtungen stossen natürlich auch wir an die Grenzen des Machbaren, wenn uns zum Beispiel Kunststoffe vorliegen, die sich (noch) nicht zum Lackieren eignen. Auch kennen wir konstruktiv bedingte Einschränkungen. Die wohl hauptsäch-lichste Grenze bildet aber nicht die Technik, sondern der Aufwand, sprich der Preis, den der Kunde für eine bestimmte Qualität zu zahlen bereit oder eben nicht bereit ist.

COVISS: Wo gehen Sie bewusst an die Grenzen oder überschreiten diese?
Ruedi Schlotterbeck:
Bei der Suche und Entwicklung neuartiger Lacktechniken. Hier gehen wir ganz bewusst an die Grenzen der Machbarkeit. Sogar gezieltes Einbauen von «Fehlern» führt uns manchmal zu überraschenden Resultaten. In unserem Schauraum finden sich hunderte verschiedener Oberflächen in Lack, die Zeugnis von «grenzüberschreitenden» Lacktechniken ablegen. Die Möglichkeiten sind unendlich – nur muss man sie erkennen…

COVISS: Worüber sind Sie vor allem stolz?
Maler Schlotterbeck:
Mich erfüllen weniger Gefühle des Stolzes als solche der Dankbarkeit. Ich habe die Gewissheit, die Abteilung Spritzwerk in meinem Betrieb zu einem sehr guten Ruf gebracht zu haben. Dies dank einem hervorragenden, motivierten, erfahrenen Spritzlackierteam und modernen Arbeitsplätzen – und einer funktionierenden Mund-zu-Mund-Werbung.


«Wir vergleichen uns ständig mit andern Mitbewerbern, besuchen Fachmessen im In- und Ausland und beobachten die Trends im Innenausbau, speziell im Küchen- und Badezimmerausbau.»

Ruedi Schlotterbeck, Inhaber der Maler Schlotterbeck AG
 
 
Ausgabe "2007/4 - Juni" bestellen
 
 
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