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Mineralischer Boden- und Wandbelag
Fugenloser Zementspachtel ersetzt Fliesen
 
In der Welt der Bodenplanung und
-gestaltung ist das Eigenschaftswort «fugenlos» beinahe schon eine allgemeine Forderung geworden. Wer einen fugenlosen Boden verlangt oder einbaut, «outet» sich als Ästhet oder Kenner der Materie, oder als einer, der eine geeignete Alternative zu Fliesen sucht. COVISS hat mit einem Handwerker gesprochen, der mit einem speziellen Zementspachtel Wände und Böden verarbeitet und individuell gestaltet.

COVISS: Herr Hesse, im neu eingerichteten Show-Room in Emmen führen Sie Ihren Kunden spezialisierte Handwerkstechniken an Wänden und Böden vor.
Hans-Jürgen Hesse: Tatsächlich geht das Spektrum unserer vielseitigen Farb-, Spachtel- und Glättetechniken über die Anwendungsbereiche an der Wand und an der Decke hinaus. Die Nachfrage nach möglichst fugenfreien Böden vor allem in den Nassräumen ist in letzter Zeit enorm gestiegen.
COVISS: Welche Antwort geben Sie Hausherren und Architekten, die einen fugenlosen Boden im Badezimmer wollen?
Hans-Jürgen Hesse: Dass wir gerade für dieses Bedürfnis eine wirklich patente Lösung anbieten können, die für den ganzen Raum fugenlos, dekorativ und individuell ist.

COVISS: Welche Lösung denn?
Hans-Jürgen Hesse: Wir verarbeiten eine natürliche, mineralische Mörtelmasse auf Zementbasis und gestalten damit Wände und Böden. Auf den ersten Blick hat der fertige Boden oder die fertige Wand den Look eines Stucco Venezianos, fühlt sich aber so hart wie Beton an.

COVISS: Eine Art «gehärteter» Stucco Veneziano also, der sich für das Badezimmer eignet?
Hans-Jürgen Hesse: Wenn Sie so wollen. Fest steht, dass die sichtbare Kellenstruktur typisch ist für die vier bis sieben Millimeter dicke Spachtelung. Auch die leichten farblichen Schattierungen und Übergänge an den feinen Unebenheiten, wie sie sich bei der Verarbeitung mit der Trauffel ergeben, sind genauso unausweichlich wie gewollt. Je nachdem, welche und wie viel Pigmente wir dem Grundstoff beimischen, verstärken oder minimieren wir diesen Effekt.

COVISS: Nennen Sie weitere Vorzüge.
Hans-Jürgen Hesse: Der extrem gestaltungsfreundliche Belag ist nicht saugend und deshalb wasser- und schmutzabweisend, also pflegeleicht. Einer der Hauptgründe, warum immer mehr Bauherren und Architekten dieses Gestaltungsmittel für Böden und Wände verlangen, ist sicher auch in der leichten Renovierbarkeit alter Untergründe zu finden. Stellen Sie sich vor, Sie haben Plättli im Badezimmer, egal ob an den Wänden oder am Boden. Nun mögen Sie aber diese Plättli nicht mehr sehen. Die Fliesen herausreissen und an-schliessend von Grund auf eine neue Lösung realisieren, ist eine aufwändige und teure Angelegenheit. Mit unserem spezialisierten Wand- und Bodenspachtel bleiben die Fliesen an Ort und Stelle – sie werden mit dem gut haftenden Material überdeckt, und Niveauunterschiede werden einfach ausgeglichen.

COVISS: Für mich als Kunde spielt eine Rolle, ob ich zuletzt über ein Massenprodukt oder ein Unikat verfüge. Was sagen Sie zu dieser Frage in Bezug auf Ihren Zementspachtel?
Hans-Jürgen Hesse: Sie erhalten damit immer etwas Einmaliges. Denn je nach dem, wie grob- oder dünnkörnig der Ze-mentmörtel ist, mit wie viel und mit welchen Pigmenten er durchsetzt ist oder wie er mit der Trauffel verarbeitet wird, ist das Endergebnis ein einzigartiges und nie 1:1 wiederholbares. Die Besonderheit des Materials und der Technik liegt ja gerade in der Unregelmässigkeit und Unverwechselbarkeit.

COVISS: Sind bei so vielen Vorteilen auch Nachteile auszumachen?
Hans-Jürgen Hesse: Schauen Sie, wir sprechen von einem hochwertigen Material, das für die einwandfreie Verarbeitung ein ebenso hoch qualifiziertes Handwerk voraussetzt. Ein solches hat seinen Preis. Ist allein schon die Tatsache, dass wir es hier nicht mit einem Billigprodukt zu tun haben, ein Nachteil? Weiter können in diesem Zusammenhang wohl auch die relativ langen Trocknungszeiten erwähnt werden. Das unvergleichliche Resultat mit allen positiven Nutzungseigenschaften lässt «Nachteile» dieser Art aber rasch wieder in den Hintergrund rücken. 
 
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