Home     
| Home |   | Sitemap |   | Testimonials |   | Partner |   | Links |   | Stichwortverzeichnis |   | Inscreenum |  

| Aktuelle Ausgabe
| Archiv
| Anzeigen
| Abo/Einzelausgaben
| Veranstaltungen/Dienste
| Über COVISS
| Redaktion/Verlag
| Leserbriefe
| Kontakt
| Impressionen
| Bestellung Buch




Solare Architektur
Architekten gestalten die solare Zukunft
 
Das zukunftsfähige Haus ist kein Nullenergiehaus. Es benötigt jedoch viel weniger Energie und gewinnt diese grösstenteils lokal und aus sauberen Quellen. Es ist ein ganz gewöhnliches Haus und keine Maschine. Die Solararchitektur hat ihren experimentellen Charakter verlassen und wird immer mehr zum Standard. Die Reise ist noch nicht abgeschlossen und bietet die Möglichkeit zur aktiven Mitgestaltung.

Die Transformation des Gebäudebestands ist eine Herkulesaufgabe, gleichzeitig bietet sie ein immenses Potenzial für alle Beteiligten – von den Gebäudebesitzern und Nutzern über die Wissenschaft und die Hersteller bis hin zu den Planungs- und Installationsunternehmen. Doch auch die effizientesten Technologien und Systeme machen noch keine Architektur. Die bis anhin meist getrennte Betrachtung der beiden Sphären führt zu vielen Vorurteilen und teilweise zu abschreckeckenden Beispielen. Dass es auch anders geht, zeigen die vielen gelungenen Beispiele.

Warum Solararchitektur?
Das Nullenergiehaus gibt es nicht und wird es auch in Zukunft nicht geben. Von der Erstellung über den Betrieb bis zum Rückbau bedingt jedes Gebäude sehr viel Energie, und diese kommt seit jeher zum grössten Teil direkt oder indirekt von der Sonne. Nur die Art der Nutzung dieser unerschöpflichen Energiequelle, die dazu notwendigen Technologien und Prozesse sowie die Menge haben sich kontinuierlich gewandelt und damit sowohl die Architektur wie auch die Siedlungs- und später die Stadtstrukturen geprägt. Die dazu notwendigen Technologien haben ihr ursprüngliches Nischendasein dank massiven Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen verlassen. Und auch im Bereich der Gebäudeintegration hat sich viel getan: Photovoltaikmodule und Solarkollektoren werden heute als massgefertigte Bauteile mit unterschiedlichsten Oberflächen und Farben angeboten. Konstruktiv und architektonisch integriert übernehmen sie mehrere Funktionen der Gebäudehülle, was neben der Betriebsbilanz auch die Bilanzen der grauen Energie und der Kosten verbessert. Diese zahlreichen Synergien machen die Technik zu einem logischen Bestandteil des architektonischen Werks.

Ein integratives Konzept
Solare Architektur ist mehr als Architektur plus Solartechnologie. Solare Architektur nutzt die lokal verfügbaren Energien passiv (zum Beispiel Fenster) oder aktiv (Photovoltaik und Solarkollektoren), speichert sie und stellt sie zum richtigen Zeitpunkt in geeigneter Form zur Verfügung. Neben der energetischen und technischen wird die konstruktive, gestalterische und ökonomische Integration immer wichtiger. Die Technologie kann gestaltgebend oder auch vollkommen unsichtbar sein, die produzierte Energie selbst verbraucht und an die Mieter oder in der Nachbarschaft verkauft werden. Dies alles hat einen grossen Einfluss auf die Akzeptanz in der Bevölkerung und bei Behörden und begünstigt die Wirtschaftlichkeit der Anlagen. Entsprechend sollte es bereits in einer frühen Projektphase beachtet und immer weiter verfeinert werden. Wie jede andere Technologie haben die unterschiedlichen Solarsysteme ihre spezifischen Eigenheiten – ihre Prinzipien und die wichtigsten Eckwerte zu kennen, bietet eine gute Grundlage für eine souveräne und spannende Zusammenarbeit mit Fachplanern und ausführenden Unternehmern.



Symposium Solares Bauen – 26. September 2019

10 % Eintrittsermässigung für
COVISS-Leserinnen und Leser

Solare Architektur ist ein integratives Konzept, das die Themenbereiche Technik, Gestaltung, Konstruktion und Ökologie optimal vereint. Was heisst das nun praktisch? Wie können Projekte solarer Architektur angegangen werden? Was sind die passenden Rahmenbedingungen? Wie passt solare Architektur in die Stadt- und Landschaftsentwicklung? Welche Möglichkeiten an Technik und Integration bestehen aktuell?

Erfahren Sie mehr über diese Fragestellungen und tauschen Sie sich mit wichtigen Akteuren der solaren Architektur aus, insbesondere auch aus dem Partnerland Österreich. Lernen Sie praktische Beispiele kennen und besichtigen Sie im Rahmen einer Kurzexkursion ein bereits realisiertes Gebäude.
Datum: 26. September 2019
Zeit: 8.30 bis 17.30 Uhr

Anmeldung: www.swissolar.ch/sysb2019. Für 10 % Eintrittsermässigung bitte Promotionscode «SYSB19-COVISS» eingeben.  
 
Ausgabe "2019/2 - Juni/Juli" bestellen
 
Text Energie Schweiz; Swissolar
Bild Energie Schweiz; Swissolar
 




Lifecom


Xen-On


Verkehrshaus