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Ökologisches und ästhetisches Verschattungssystem
Ein Hochhaus wird zum grünen Wunder
 
Das «One Central Park»-Bauwerk in Sidney ist ein Superlativ mit Ausrufezeichen! Ein grünes Wunder hinter Ranken und Blattwerk, aufgezogen an zwei Wohntürmen mit Hilfe von 15’000 Metern Stahlseilen und Stäben.

Eine Jury des Technologie-Instituts in Chicago zeichnete dieses Bauwerk als bestes Hochhaus der Welt aus. Weil es zukunftsweisend ist und kein Betonberg, ästhetisch, umweltfreundlich, schön. Wer daran vorbeigeht, ohne stehen zu bleiben und zu staunen, ist nicht von dieser Welt. Um so etwas zustande zu bringen, waren Ideenreichtum gefragt, beste Materialien und die fähigsten Fachleute und Firmen dazu.

Studien im Windkanal waren erforderlich
In Sidney haben sie sich zusammengetan: der französische Stararchitekt Jean Nouvel, der französische Botaniker Patrick Blanc und − für die Ausführung – die australische Firma Tensile Design & Construct, die zunächst untersuchen musste, wie sich Kletter- und Rankgewächse bei hohen Windgeschwindigkeiten verhalten. Studien im Windkanal waren erforderlich, denn Erkenntnisse darüber, welche Kräfte in 120 Metern Höhe auf begrünte Fassaden einwirken und wie sich die Pflanzen stabilisieren lassen, gab es nicht. Im Ergebnis dieser weltweit einzigartigen Forschungsleistung stiess schliesslich die Firma Jakob aus dem schweizerischen Trubschachen zur ausführenden Firmengruppe. Ihre Architekturseile waren sowohl von der Haltbarkeit als auch von der Ästhetik her am besten geeignet, das kühne Projekt inmitten der australischen Metropole Wirklichkeit werden zu lassen. […] 
 
Ausgabe "2016/1 - Februar/März" bestellen
 
Text Tina Keller-Stadelmann
Bild jakob.ch
 




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