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Parlamentsgebäude Bern
Restaurierung der Wandelhalle
 
Ziel war es, die Wandelhalle wieder dem originalen Aussehen von 1902 anzugleichen. Die umfassenden Restaurierungsarbeiten wurden ergänzt durch zeitgemässe technische Installationen sowie durch Anpassungen des Mobiliars an die heutigen Bedürfnisse. Die Halle wieder als Ensemble zu gestalten, war ein wichtiger Teil des Sanierungskonzepts.

In ihrer ursprünglichen Erscheinung erinnert der langgezogene, bogenartige Raum an eine grosszügige Hotellobby des 19. Jahrhunderts. Mehrere Deckengemälde von Antonio Barzaghi-Cattaneo schmücken die gewölbte Decke.

Die Wandelhalle als repräsentativer Festsaal
Die Wandelhalle des Bundeshauses wurde zur Bauzeit um 1902 als repräsentativer Festsaal mit prächtiger polychromer Stuckdecke gestaltet. Die Farbpalette reichte von einem Ockergelb für die ornamentalen Stuckaturen und Flechtbänder über ein helles Himmelblau für Füllungsfelder bis zu zwei abgetönten Weisstönen für Profile und Hintergrund der Decke. Die Vergoldungen waren auf zahlreichen Profilen flächig und auf sämtlichen ornamentalen Stuckaturen als partielle Lichtglanzvergoldung ausgeführt.

Seit Fertigstellung des Parlamentsgebäudes 1902 wurde die Wandelhalle mehrmals baulich verändert. Dabei wurden die Oberflächen dem Zeitgeschmack entsprechend überarbeitet, Möblierung und Vorhänge neuen Bedürfnissen angepasst oder ersetzt.

Frühe Schäden und Renovationen
Die originale Gold- und Farbfassung auf der Stuckdecke wurde bereits bei der ersten Renovation der Decke gegen Ende der 1920er Jahre komplett entfernt. Grund für diese radikale Massnahme waren starke Abplatzungen der Farbschicht. Dieser Schaden kann wahrscheinlich darauf zurückgeführt werden, dass aufgrund des Zeitdrucks bei der Erbauung des Parlamentsgebäudes der Gips der Stuckdecke beim Streichen noch nicht komplett trocken war, was schon früh zu Schäden führte.[…] 
 
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Text Christoph Fasel, Restaurator, Tafers; Matthias Kilchhofer, Restaurator, Fischer & Partner AG Restauratoren, Bern; Aebi & Vincent Architekten SIA AG, Bern
 
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