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Karl Bubenhofer AG
Lamitherm und Wancortherm – System-Technik bis ins Detail durchdacht
 
Herr Suter, wofür eignen sich die Kabe Fassadendämmsysteme Lamitherm und Wancortherm am besten?
Sie eignen sich grundsätzlich für alle Bauten, für die eine verputzte Oberfläche vorgesehen ist. Für Kompaktfassaden sprechen auch die verschärften Energiegesetze und das zunehmende Bedürfnis am Markt nach Minergie- und Passivbauten. Solche lassen sich mit unseren Systemen einfach planen und realisieren.

Sie bieten ganze Systempakete an – mit welchem konkreten Kundenvorteil?
Ich nenne Ihnen zwei Hauptvorteile: Vorteil Nummer 1 sind die 5 Jahre Garantieleistung auf das Fassadendämmsystem. Ohne Systemvereinbarung würde für den Verarbeiter ein einfacher Kaufvertrag entstehen. Das heisst, wir als Produzenten müssten bei Auslieferung ein Jahr Garantie geben. Das wiederum würde bedeuten, dass die geforderte SIA-Garantie von fünf Jahren ab dem zweiten Jahr voll und ganz vom Unternehmer getragen werden müssten. Vorteil Nummer 2 sind die vielen Komponenten, die aufeinander abgestimmt werden müssen – unsere Fachberater sind ausgewiesene Baufachleute, die Architekten, wenn sie es wünschen, bei der Planung gezielt unterstützen.

Worin unterscheiden sich diese Systeme am deutlichsten von jenen Ihrer Mitbewerber?
Unsere Lamitherm- und Wancortherm-Linien sind klar strukturiert und nach Kundenbedürfnissen aufgebaut. Das ist einzigartig. Unserem Fachberater stehen heute zehn Systemaufbauten zur Verfügung. Sie bilden Fundament und Voraussetzung dafür, dass die Vision des Bauherrn oder Architekten bis ins Detail umgesetzt werden kann.

Wie beurteilen Sie die Algen-, Pilz- und Giftproblematik an isolierten Fassaden in Bezug auf Ihre Produkte?
Wenn heute ein Architekt und Bauherr einen aktiven Konstruktionsschutz wie Vordach und Spritzwasserschutz in die Planung mit einbezieht, waren und sind unsere Systeme immer in der Lage, den Anforderungen zu genügen. Ein mineralisches System wie Wancortherm ist tendenziell zu bevorzugen. Zusätzlich gibt ein ein- oder zweifacher Farbanstrich der Fassade einen zusätzlichen Schutz. Bei Kabe sind Objekte mit Algen- oder Pilzbewuchs im Promillebereich, worauf wir stolz sind.

Kabe ist auch stolz auf Schweizer Qualität. Was ist an den Dämmsystemen von Kabe besonders schweizerisch?
Unsere Produkte werden zu 98 Prozent in der Schweiz hergestellt. Wenn man die Beschaffungskosten für gewisse Produkte in Betracht zieht, müssten wir vermehrt Produkte aus dem Ausland beziehen. Wir möchten aber den Wertschöpfungsprozess möglichst in der Schweiz erhalten – das sind sehr viele Arbeitsplätze. Mit einem Neubau für die Pulverlackproduktion steht Kabe klar für den Schweizer Standort ein. Die Nähe zu unseren Kunden ermöglicht uns, auf die Bedürfnisse und Eigenheiten des Schweizermarktes schneller einzugehen. Zum Beispiel sind wir in der Schweiz einzigartig, was die durchschnittliche Dämmstärke angeht, und dies führt zu ganz andern Anforderungen an die Konstruktionsdetails und an die Deckbeschichtung. Wohl im Unterschied zu einem internationalen Konzern, wollen und können wir auf solche schweizerische Bedürfnisse bewusst eingehen.

Sind mit Blick auf die Energieeffizienz von der Herstellung bis zur Entsorgung die mineralischen Systeme die umweltfreundlicheren als die organischen?
Nein, am besten schneidet das organische System Lamitherm G ab.

Wie bitte?
Sie haben richtig gehört. Leider verschlingt die Herstellung von Steinwolle sehr viel Energie. Trotzdem sagt mein Bauch, dass ich das mineralische System vorziehe – aber ich habe höhere Investitionskosten.

In Produktflyern ist zu lesen, dass Kabe führend im Umweltschutz sei. Was bedeutet diese Aussage in Bezug auf die Systeme Lamitherm und Wancortherm?
Wir nehmen sämtliche Dämmabfälle in Recyclingsäcken retour. Dieses Material wird dem Produktionsprozess von neuen Dämmstoffen wieder beigegemischt. Auch Materialien unserer Deckbeschichtungssysteme können auf der nächsten Baustelle wieder verwendet werden.

Welchen eindeutigen Mehrwert hat zusammenfassend ein Architekt, der mit Lamitherm oder Wancortherm-Systemen arbeitet.
Kabe ist ein Schweizer Systemanbieter der ersten Generation. Mit der langjährigen Erfahrung in den Kompaktfassadensystemen und mit der kontinuierlichen Weiterentwicklung in den Bereichen Energie und Bauphysik sind wir heute ein Ansprechpartner für die Dienstleistung der Devisierung: Der Planer erhält eine Ausschreibung, die den heutigen Anforderungen entspricht, und er muss keine unnötigen und teuren Nachträge bei der Umsetzung am Bau befürchten. Kabe hat eine umfassende Kompetenz an Beschichtungssystemen. Sie ist gewachsen aus der Entwicklung und Herstellung von Mineralfarben in den 1920er-Jahren bis heute. Wir können deshalb die verschiedensten Problemstellungen am gesamten Bau mit unseren Farbsystemen lösen.
André Suter-Schmid ist Bereichsleiter Fassadendämmung bei der Karl Bubenhofer AG. 
 
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