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50. Geburtstag von Würth AG Schweiz
Liebe auf den ersten Blick
 
Am 4. Mai 2012 feierte Würth AG Schweiz zusammen mit vielen Gästen das 50-jährige Firmenjubiläum. An der Medienkonferenz am Firmensitz in Arlesheim stellten die Geschäftsführer Kurt Meier und Markus Rupp die Entwicklung der Firma Würth in der Schweiz von 1962 bis 2012 sowie die Zukunftsstrategie in den Mittelpunkt. Professor Reinhold Würth widmete seinen Vortrag seinem Lebensthema «Unternehmenskultur und Kultur im Unternehmen». Im Anschluss wurde auf einem Rundgang der Unternehmenssitz erkundet. Am Festakt sprachen Peter Zwick, Regierungspräsident des Kantons Basel-Land, Karl-Heinz Zeller, Gemeindepräsident Arlesheim, Professor Reinhold Würth, Vorsitzender des Stiftungsaufsichtsrats der Würth-Gruppe, Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe und Michel Kern, Verwaltungsratspräsident von Würth AG Schweiz.

Behinderte Menschen wertschätzen
Bei aller Freude gab das 50-jährige Firmenjubiläum auch Anlass, an diejenigen zu denken, die es im Leben etwas schwerer haben: Bruno Barth, Geschäftsführer von Special Olympics Switzerland, konnte sich über eine Spende in Höhe von 10’000 Franken freuen. Würth AG ist im Verbund mit anderen Schweizer Würth-Gesellschaften Premium-Partner von Special Olympics Switzerland. Die Organisation setzt sich für Wertschätzung, Gleichstellung, Integration und Akzeptanz von Menschen mit geistiger Behinderung ein und hilft diesen, sich über den Sport leistungsmässig zu entwickeln.

Unternehmensgeschichte
Der gelernte Gross- und Einzelhandelskaufmann Reinhold Würth übernahm nach dem überraschenden Tod seines Vaters 1954 im Alter von nur 19 Jahren die Geschäftsleitung der Schraubengrosshandlung Adolf Würth mit Sitz in Künzelsau, Deutschland. Schon als Kind hatte er seinen Vater auf Verkaufsreisen nach Österreich und in die Schweiz begleiten dürfen. «Diese – nach heutigen Massstäben bescheidene – Internationalisierung», so Professor Würth in einem Interview im Januar 2011, «haben mich ermuntert, schon 1962 die ersten Auslandgesellschaften zu gründen.» So wurde am 30. April 1962 die Schrauben Würth GmbH gegründet, als zweite Auslandgesellschaft nach Holland und vor Österreich. Aus dem Zweimannbetrieb ist in 50 Jahren ein Unternehmen mit rund 680 Mitarbeitenden, rund 50’000 Kunden, einem Sortiment von rund 100’000 Produkten und 167,7 Millionen Franken Umsatz geworden.

Mit cleveren Produkten und deren Vertrieb über den Aussendienst ist die heutige Würth AG (Umfirmierung 1983) gross geworden. Der Direktvertrieb ist, gestern wie heute, das Herzstück des Unternehmens und seine besondere Stärke. Über 450 fest angestellte Verkäufer stehen in ständigem persönlichem Kontakt mit Handwerkern aus allen Branchen. Sie beraten die Kunden und kümmern sich darum, dass Handwerks- und Industriebetriebe passgenaue Produktlösungen und einen optimalen Service erhalten. Durch die Spezialisierung in die Divisionen Auto, Metall, Holz und Bau ist jeder Aussendienstmitarbeiter fachkundiger Ansprechpartner in seinem Geschäftsbereich, was eine individuelle Beratung sicherstellt. Dies macht Würth zu einem verlässlichen Partner, wenn es um Schrauben, Schraubenzubehör, chemischtechnische Produkte, Möbel- und Baubeschläge, Dübel, Brandschutz, Handwerkzeuge, Maschinen, Installationsmaterial, Arbeitsschutz, Autokleinteile, Diagnose- und Garagentechnik, Fahrzeugeinrichtungen, Bevorratungs- und Entnahmesysteme sowie Solar-Befestigungssysteme geht.

Kunst und Kultur – Wechselausstellung
Der heutige Sitz der Würth AG in Arlesheim konnte 1985 bezogen werden. 2003 wurde das Verwaltungs- und Vertriebszentrum um zwei grosse Lagerhallen, einen Bürotrakt sowie um das architektonisch anspruchsvolle Forum Würth Arlesheim erweitert, in das Kunst und Kultur Einzug hielten.

Im Forum Würth Arlesheim werden jährlich zwei bis drei wechselnde Ausstellungen gezeigt, hauptsächlich mit Werken aus der rund 15’000 Positionen umfassenden Sammlung Würth. Sie ermöglichen ein inspirierendes Neben- und Miteinander von Kunst und geschäftlichem Alltag. Das Forum Würth Arlesheim ist von Montag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr geöffnet, der Eintritt ist frei. Die Kunstvermittlung geniesst einen hohen Stellenwert, insbesondere die kostenlosen Angebote für Kindergärten und Schulklassen. Darüber hinaus finden regelmässig kulturelle Veranstaltungen statt. Kunst und Kultur gehören untrennbar zum Unternehmen Würth. Ihre starke Präsenz und die vielfältigen Aktivitäten sind Ausdruck gelebter Unternehmenskultur.

Mit der hochkarätigen Sammelausstellung «Liebe auf den ersten Blick» feiert das Forum Würth das 50-jährige Jubiläum der Würth AG. Die Auswahl aus der Sammlung Würth, die in den Ausstellungsräumen gastiert, beleuchtet bedeutende Kapitel der Kunst der Moderne – vom Impressionismus bis heute. Hierfür stehen herausragende Künstler wie Max Liebermann, Max Beckmann, Pablo Picasso, Max Ernst, Paul Klee, Roy Lichtenstein, Alex Katz, David Hockney, Christo und Jeanne-Claude, Gerhard Richter und Anselm Kiefer. Auch die im 20. Jahrhundert so revolutionierende Bewegung der Abstraktion ist wesentlich repräsentiert mit Werken von Willi Baumeister, Victor Vasarely oder Soto. Einen Querschnitt durch 100 Jahre lebendigste Kunstgeschichte bietet die Ausstellung, basierend auf dem persönlichen Augenmerk des Sammlers Reinhold Würth. Darauf bezieht sich auch der Ausstellungstitel «Liebe auf den ersten Blick», der ganz einfach die Freude des Sammelns, die den Unternehmer stets gegenüber der Kunst bewegt hat und ihn in den Bann dieser Kunstwerke gezogen hat, meint. Das Ergebnis dieser Passion führt die Ausstellung eindrücklich vor Augen. 
 
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