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Akzo Nobel Coatings AG
Gelungene Renovation einer «alten Dame»
 
Von den Mitarbeitenden der Rigi-Bahnen mit Produkten von Sikkens und Herbol von Grund wiederaufgebaut, dampft die historische Waggon-Komposition der Rigi Bahnen AG wieder in alter Frische von Goldau auf die Rigi.

Fachgerechte Restaurierung nach historischem Vorbild
Sie ist zweifelsohne ein besonderes Prunkstück: die aus der Zeit der vorletzten Jahrhundertwende stammende Dampflokomotive Nr. 7 mit dem stehenden Kessel zusammen mit den schmucken offenen Waggons, die glänzen, als wären sie gerade gestern gebaut worden. Der Anhang der stolzen «alten Dame» ist von den Mitarbeitenden der Werkstätten der Rigi-Bahnen unter Regie von Walter Mettler – er ist Maler, Restaurator und Zugführer in einer Person − fachgerecht restauriert worden. Unterstützt von Akzo Nobel-Fachberater Christof Kaspar gelang es, Schicht um Schicht exakt zu analysieren, die Untergründe sorgsam zu untersuchen und vorzubereiten. Beschichtet worden sind die Holz-Waggons schliesslich mit Sikkens Rubbol SB sowie mit Luxoral von Mäder Lacke.

Holztäfer-Dach mit flexiblem Fassadensystem renoviert
Eine spezielle Herausforderung bot das Dach aus Holztäfer. Dieses war nach historischem Vorbild mit einer wasserdichten Beschichtung zu überziehen, in die ein Leinentuch eingebettet ist. Da Holz bei Temperaturschwankungen arbeitet und sich ausdehnt beziehungsweise zusammenzieht, was bei einer starren Beschichtung ohne Zweifel zu Rissbildungen führen würde, war vom Material besondere Flexibilität verlangt. «Das Problem war mir von Risssanierungen an der Fassade her bekannt», resümiert Christof Kaspar und fügt an: «Wir haben deshalb dort den Ansatz gemacht und mit dem Herboflex-System von Herbol eine geeignete Lösung ausgearbeitet.» Das ansonsten an Fassaden eingesetzte System mit der gummielastischen, rissüberbrückenden Einbettungsmasse Herbol-Herboflex Gum, die sich durch eine ausgezeichnete Elastizität über einen breiten Temperaturbereich von -20 °C bis +70 °C auszeichnet, entpuppte sich nach einigen Versuchen als höchst geeignet. Schlussbeschichtet wurde das renovierte Dach mit dem normalerweise ebenfalls zur Fassaden-Risssanierung eingesetzten elastischen Herbol-Herboflex Finish.

Kontakt
Akzo Nobel Coatings AG, Täschmattstrasse 16, 6015 Luzern-Reussbühl, Telefon 041 268 14 14, www.ancs.ch


Meisterleistung im Eisenbahnbau
Die zahnradbetriebene Arth-Rigi-Bahn wurde durch die Ingenieure Niklaus Riggenbach und Olivier Zschokke gebaut. Die von Riggenbach gegründete «Internationale Gesellschaft für Bergbahnen», Aarau, verwirklichte als Generalunternehmen für 4,2 Millionen Franken das Bahnprojekt und lieferte fünf der sechs Dampflokomotiven. Mit dem Gleisbau an der Strecke Goldau–Staffel wurde im Sommer 1873 begonnen. Am 4. Juni 1875 konnte die ganze Strecke in Betrieb genommen werden. Ohne Zweifel eine Meisterleistung im Eisenbahnbau! Die Anfang der 1870er Jahre von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik (SLM), Winterthur, gebaute Riggenbach-Lok verbraucht bei der Bergfahrt auf die Rigi rund 500 Kilogramm Kohle und 2‘200 Liter Wasser. Wegen Umbauten an den Bahnhöfen Rigi Kaltbad und Arth Goldau fahren dieses Jahr leider weder von Vitznau noch von Arth Goldau nach Rigi Kulm historische Dampfkompositionen. Fahrplanmässig verkehren Dampfzüge erst 2013 wieder.
 
 
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