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Das Schreinerhandwerk in der Zeit
Neue Materialien und Handwerksarbeit ergänzen sich
 
Die Klosterschreinerei in Engelberg erfüllt für die Klostergemeinschaft Unterhalts- und Reparaturarbeiten. Auch Neueinrichtungen werden hier angefertigt. Bei Umbauten hilft die Klosterschreinerei ebenfalls mit – sicher seit dem letzten Klosterbrand 1721. Die im klösterlichen Bauumfeld gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse kommen auch der Kundschaft ausserhalb des Klosters zugute.

«In den für das Kloster Engelberg auszuführenden Arbeiten finde ich tiefe Befriedigung, sollen sie doch für eine längere Zeit dienen − in der Funktion, in der Mechanik und im Erscheinen. Sie bleiben im Haus und müssen nicht weggegeben werden.

Werterhaltung durch richtige Pflege
Bei Ergänzungen soll der Respekt vor dem Bestehenden nie verloren gehen, sowohl in der Gestaltung, in der Materialwahl als auch in der Oberflächenbehandlung. Bevor eine Arbeit ausgeführt wird, soll auch überlegt werden, wie der Gegenstand gepflegt und somit im Wert erhalten werden kann. Die in den Jahren und im Umfeld des Klosters gesammelten Erkenntnisse verwenden wir auch bei der Gestaltung und Herstellung von neuen Möbeln vor allem im Massivholzbereich für unsere Kundschaft ausserhalb des Klosters. Alte Holzverbindungen können zusätzlich als Gestaltungselement eingesetzt werden.

Aufwertung durch gezielte Handwerksarbeiten
Im Innenausbau wird jeder Handwerksbetrieb neuzeitliche, industriell gefertigte Holzwerkstoffe einsetzen. So auch wir. Doch auch hier haben wir die Möglichkeit, einen schlichten Einbauschrank mit einer Massivholzfront aufzuwerten. Ich will damit zum Ausdruck bringen, dass das Handwerk an Teilarbeiten gezielt gezeigt und gepflegt werden kann. Neue Materialien und handwerkliche Arbeit ergänzen sich zu einem Ganzen.

Heute ist der Faktor Zeit wichtig. Wir müssen in unserer Betriebsgrösse mindestens so rationell, maschinell eingerichtet sein wie unsere Mitbewerber. Nur so können wir auch grössere Aufträge annehmen, die uns eine Grundauslastung bringen. Wir erreichen eine hohe Wertschöpfung und versuchen diese mit handwerklicher Arbeit noch zu steigern.

In der Gesellschaft gibt es ein Kundensegment, das die individuelle Arbeit des Schreiners unterstützt und schätzt. Wenn ein Tisch entsteht, wird das Blatt zugeschnitten, zusammengestellt, und vor dem Verleimen laden wir die Kundschaft für einen Augenschein ihres neuen Tisches in unsere Werkstatt ein. Ganz selten wird ein Brett ausgewechselt − der Tisch gehört bereits in Gedanken dem Kunden. 
 
Ausgabe "2012/2 - März/April" bestellen
 
Text Ruedi Ettlin
Bild Klosterschreinerei Engelberg
 
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