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Xella Porenbeton Schweiz AG
Massivbauweise im Minergier-P-Eco-Standard
 
Mit Planung und Errichtung seines Minergie-P-Eco Einfamilienhauses in Thayngen ist für Bauherrn Reinhard Stamm ein langersehnter Traum in Erfüllung gegangen. Dieser beinhaltet gewiss Freude am schönen und gesunden Wohnen. Vor allem jedoch träumte der Bauherr von einem Zuhause, das − ähnlich einer Höhle − rundum mit einem mineralischen Grundbaustoff aufgebaut und optimal gedämmt ist. Was entstand, ist ein Haus, vielmehr jedoch die Verkörperung des vom Bauherrn vertretenen und nachgelebten Grundsatzes: «Wir sind verantwortlich für das, was wir tun, aber auch für das, was wir nicht tun».

Reinhard Stamm weiss, was er will, und er weiss auch, was er nicht will. Für den versierten Brandschutz- und Sicherheitsexperten käme ein Fertighaus in Holzkonstruktion nicht in Frage. Ein solches sei von Anfang an mehr oder weniger fixfertig und lasse für nachträgliche planerische wie auch umsetzungstechnische Optimierungen während und nach der Bauhauptphase kaum mehr Spielraum offen. «Bei mir stellt sich ein gutes Gefühl erst dann ein, wenn mir die Bauprozesse vor Ort transparent erscheinen. Eine im Werk vorgefertigte Holzkonstruktion entspricht nicht meiner Vorstellung. Hinzu kommt, dass der an sich sympathische ökologische Baustoff Holz für unerlässliche Qualitätsmassnahmen in den Bereichen Windschutz, Dampfbremse, Isolation und Brandschutz mit zahlreichen auch problematischen Fremdmaterialen ‹ergänzt› werden muss. Anstelle eines solchen Sandwiches bevorzuge ich einen durchgängig reinen Baustoff, der für Einfachheit, Klarheit und Transparenz steht», erklärt Stamm. Dieser sieht die Kriterien in der von ihm bevorzugten Massivbauweise erfüllt − konkret im konsequenten Einsatz des mineralischen Baustoffs Porenbeton für Tragmauerwerk und Dämmung. Auch des Daches! Hier hätten sich vielleicht leichtere und weniger starke Dämmmaterialien wie zum Beispiel Steinwolle oder EPS beinahe aufgedrängt. Nicht jedoch für Reinhard Stamm, der bei seinem Haus punkto Materialechtheit keine Kompromisse einzugehen bereit ist. «Ich sehe nicht ein, weshalb der Gedanke, von einem mineralischen Bau- und Dämmstoff umhüllt zu sein, ausgerechnet beim Dach aufhören soll.» Dass das betonierte und mit 46 cm Ytong Multipor gedämmte Flachdach filigran, ja beinahe schwebend wirkt, liefert den Beweis für eine perfekte Lösung und Meisterung einer nicht alltäglichen architektonischen Herausforderung.

Reduktion des beheizten Gebäudevolumens und flexible Nutzung
Stamm war sich von Anfang an der Verantwortung eines umsichtigen Bauherrn be-wusst. Damit er sein hochgestecktes Ziel eines die Minergie-P-Eco-Standards erfüllenden Gebäudes erreichte, musste das ganze Haus konzeptionell entsprechend sorgfältig und konsequent durchdacht sein. Zum Beispiel umspannt in Anlehnung eines Laubengangs, wie man ihn in alten Häusern häufig findet, ein ungeheizter Vorbau die durch Bäume und Sträucher beschattete und vom motorisierten Verkehr beschallte Ostseite. «Wir können von unseren Vorfahren lernen, wie man ein Gebäude am besten ausrichtet, damit es einerseits vor Wind, Wetter, Kälte und Schall geschützt ist und anderseits die einfallende Sonnenstrahlung effizient nutzen kann», ist Stamm überzeugt und weist gleich auf einen weiteren weitsichtigen Aspekt hin − jenen der flexiblen Gebäudenutzung: Vom laubenartigen Vorbau aus verbinde eine Treppe die beiden Etagen mit ihren je eigenen Zugängen in zwei verschiedene Wohnbereiche. Diese würden sich je nach Bedarf zu einem späteren Zeitpunkt problemlos in separate Wohnungen umfunktionieren lassen. Deshalb seien Installationen zum Beispiel für den Einbau einer Küche auch im unteren Geschoss, wo zurzeit seine beiden jugendlichen Söhne hausen, bereits vorgenommen worden.

Ytong Tragmauerwerk und Ytong Multipor Mineraldämmplatten

  • 100% mineralischer Baustoff aus Quarzsand, Kalk, Zement und Wasser

  • natürlicher, baubiologischer und recycelfähiger Baustoff

  • massiv, formstabil, druckfest und praktisch stauchungsfrei

  • wasserabweisend, feuchtigkeitsbeständig und nicht zersetzbar

  • hervorragende Wärmespeicherfähigkeit, Wärmedämmwert 0.045 W/(mK)

  • Baustoffklasse A1 nichtbrennbar nach EN 13501-1

  • schallabsorbierend, optimale Schallschutzeigenschaften

  • diffusionsoffen, raumklimaregulierend, keine Dampfbremse und Luftdichtschicht notwendig

  • verarbeitungsfreundlich, einfach zuschneid- und einsetzbar

  • geeignet für Innen- und Aussenwanddämmung, Boden- und Deckendämmung, Aufdach- und Flachdachdämmung sowie als WärmedämmVerbundsystem

  • Ideal für die Altbausanierung und für Objekte mit erhöhten baubiologischen und thermischen Anforderungen


  • Porenbeton erfüllt Minergie-P-Eco-Ansprüche perfekt
    Das anfängliche Gefühl des Bauherrn, dass ein Minergie-P-Eco-Haus in Massivbauweise machbar sein müsste, wich nach einer intensiven Auseinandersetzung über Eigenschaften und Werte des Porenbetons der Überzeugung, dass ihm dieses Vorhaben auch wirklich gelingen würde. Dabei durfte Stamm auf die Unterstützung der Sandri Architekten aus Schaffhausen zählen, die mit Minergie-P-Holzbauten sehr viel Erfahrung haben. Die Massivbauweise mit Ytong Porenbeton war für das Architektenteam jedoch eine Premiere und demzufolge eine besondere Herausforderung. Man war denn auch skeptisch, was zum Beispiel die geforderte hohe Luftdichtigkeit betraf. Nachdem erste Messungen schon vor Anbringen der Multipor Mineraldämmplatten und eines zusätzlich abdichtenden Verputzes sensationelle Werte weit unter dem für Minergie-P erlaubten Maximum von 0,6/h ergaben, hatten sich auch solche Zweifel in Luft aufgelöst. Überhaupt musste Reinhard Stamm bloss in der Bau-Anfangsphase gegen scheinbar oft verbreitete Vorurteile kämpfen. Im Laufe der Zeit zerstreuten sich Bedenken, wonach Porenbeton nicht rissfest wäre, ausserdem nicht wasserbeständig und deshalb kaum gelagert werden könnte, die mineralischen Dämmplatten nicht gut genug kleben würden, keine schweren Materialien am «luftigen» Baustoff problemlos befestigt werden könnten… Sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema und die vor Ort gesammelte praktische Erfahrung führte den Beteiligten am Bau klar vor Augen, dass Vorurteile dieser Art unbegründet sind. Ytong Porenbeton und Ytong Multipor Mineraldämmplatten erwiesen sich in allen Belangen als ausgereifte und verlässliche Produkte für einen konsequent mineralischen Aufbau, der den hohen Minergie-P-Eco-Ansprüchen voll und ganz gerecht wird.
    Text: Gregor Eigensatz
    Bilder: Reinhard Stamm


    Kontakt
    Xella Porenbeton Schweiz AG, 8004 Zürich
    Telefon 043 388 35 35
    info.ch@xella.com, www.xella.ch
    Reinhard Stamm, 8240 Thayngen
    Telefon 052 649 13 33
    r.stamm@bluewin.ch
     
     
    Ausgabe "2011/8 - Dezember" bestellen
     
    Text Gregor Eigensatz
    Bild Reinhard Stamm
     




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