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Steinmetzmässig richtige Umsetzung
Das Handwerk der Steinreprofilierung
 
Eine Steinreprofilierung, die denkmalpflegerischen Aspekten gerecht werden soll, setzt handwerkliches Können und Wissen über Epochen und Stile voraus. Wer reprofiliert beziehungsweise sich mit Kopien befasst, sollte die Fähigkeit haben, selber ein Original herzustellen.

So sehen das die beiden gelehrten Bildhauer Jürg und Edi Stäheli. Vater und Sohn legen bei ihren Reprofilierungsarbeiten Wert auf eine steinmetzmässig richtige Umsetzung. Einer solchen liegt ein handwerklich vertieftes Verstehen der Originalarbeiten zugrunde.

Jürg Stäheli und sein Sohn Edi sind beide von Beruf Steinbildhauer. Spezialisiert auf die Konservierung und Restaurierung von Sandsteinen, gehört ihre Leidenschaft ganz dem Stein. Mit ihm befassen sie sich schon seit über 30 Jahren. Ihr handwerkliches Wissen und Können rund um den Erhalt von Natursteinen setzen Jürg und Edi -Stäheli unter anderem mit Reprofilierungsarbeiten im Rahmen von Fassaden-sanierungen zum Beispiel an der Villa Charlottenfels in Neuhausen, am Hotel Sittich in Schaffhausen oder am Pfarrhaus Steig in Schaffhausen ein. Solche Stein-restaurierungen erfolgen meistens in Zusammenarbeit mit der Kantonalen Denkmalpflege.

Die Reportage auf diesen COVISS-Seiten skizziert einen wichtigen Teilbereich im weiten Arbeitsfeld des Steinbildhauers.

Villa Charlottenfels
Die Villa Charlottenfels liegt auf einem Felssporn über der Scheidegg. In den Jahren 1850 bis 1854 wurde sie durch den Schaffhauser Industriepionier Heinrich Moser zu Ehren seiner Gemahlin Charlotte erbaut. Sein Sohn Heinrich Moser gründete 1919 zur Erinnerung an seinen Vater die -«Stiftung Heinrich Moser zu Charlottenfels». Das Anwesen ging an den Kanton Schaffhausen über, der darin die Landwirtschaftliche Schule, heute Bestandteil des Berufsbildungszentrums, einrichtete. Zum Besitz-tum gehören unverändert an die zwölf Hektaren Land wie auch ein schöner Park, der nach dem Willen des Stifters nicht überbaut werden darf.

Pfarrhaus Steig – Barockmauer
Das Pfarrhaus Steig ist ein vornehmes Haus mit Gartenportal aus der Zeit des Übergangs vom 17. zum 18. Jahrhundert. Die barocke Mauer besteht aus verputzten Kalksteinquadern, die Zierelemente aus Sandstein. Das Portal ist von den Pfeilern und den mit Akanthusblättern verzierten Vasen geprägt. Gartenseitig finden sich zwei mit Girlanden verzierte Nischen − die eine mit Nischenbrunnen.


Kontakt
Jürg und Edi Stäheli, Bildhauerwerkstatt Steinrestaurierungen, 8260 Stein am Rhein Telefon 052 7413362 oder
8200 Schaffhausen, Telefon 079 2445923,
info@staeheli-bildhauer.ch, www.staeheli-bildhauer.ch

Die hier zur Anwendung gekommenen KEIM Restauro-Produkte dienen der Restaurierung und Ergänzung von verwittertem Naturstein an Denkmälern, Gebäuden und bildender Kunst mit mineralischen Restaurierungsmörteln, Silikatfarben, Silikatlasuren und weiteren Spezialmitteln für Reinigung, Festigung, Ergänzung und Beschichtung.
info@keim.ch, www.keim.ch

 
 
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Text Gregor Eigensatz
Bild Jürg und Edi Stäheli
 
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