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Hausbau- und Energie-Messe − 24. bis 27. November 2011 in Bern
Energiepolitik des Bundes und die Messe
 
Dr. Walter Steinmann ist Direktor des Bundesamts für Energie, BFE, in Bern. Er informiert an dieser Stelle über die Energiepolitik des Bundes, die auch an der Hausbau- und Energie-Messe eine wichtige Rolle spielt.

Wie lässt sich die neue Energiepolitik des Bundesrates zusammenfassen?
Dr. Walter Steinmann:
Der Bundesrat hat am 25. Mai 2011 den Grundsatzentscheid für einen schrittweisen Ausstieg aus der Kernenergie getroffen. Die bestehenden Kernkraftwerke sollen weiter betrieben werden, solange sie sicher sind, dann aber nicht mehr ersetzt werden. Der Bundesrat will, dass die Stromversorgung der Schweiz auch nach dem Ausstieg möglichst sauber, sicher, wirtschaftlich und weitgehend autonom bleibt. Die aktuellen Energieperspektiven zeigen, dass der dafür nötige Umbau unseres Energiesystems zwar sehr anspruchsvoll, aber technisch und volkswirtschaftlich machbar ist. Heute decken wir rund 39 Prozent unseres Strombedarfs mit Kernenergie − dieser Anteil lässt sich nicht von heute auf morgen ersetzen. Dafür braucht es Zeit, die uns der schrittweise Ausstieg verschafft, und es braucht ein gut abgestimmtes, wirkungsvolles Paket von Massnahmen. Wir werden diese in den nächsten Monaten mit den verschiedenen betroffenen Akteuren – den Kantonen, Gemeinden, Städten, mit der Stromwirtschaft und der restlichen Energiewirtschaft − vertieft untersuchen und konkretisieren. Herzstück der neuen Energiestrategie wird sicher die Energieeffizienz sein. Weiter sollen die neuen erneuerbaren Energien bis 2050 um 22,6 Terawattstunden (TWh) ausgebaut werden, was zwar ambitioniert, aber realistisch ist. Die Wasserkraft soll ein wichtiger Pfeiler der Stromversorgung bleiben und bis 2050 um 4 TWh ausgebaut werden; das sind 2 TWh mehr als das bisher im Energiegesetz festgelegte, bis 2030 zu erreichende Ziel von 2 TWh. Nur wenn diese Massnahmen nicht ausreichen, soll auch vermehrt auf die fossile Stromproduktion zurückgegriffen werden. Dabei sollen primär dezentrale Wärmekraftkopplungsanlagen und nur sekundär Gaskraftwerke zum Zuge kommen. Und schliesslich soll auch künftig ein Teil des Bedarfs über Stromimporte gedeckt werden. Zwischen Stromproduktion und -verbrauch stehen Stromtransport und die -verteilung: Auch die Stromnetze müssen bedarfsgerecht und zeitnah modernisiert und ausgebaut werden.

Was ist der Stand der Beratungen? Wie gehen die Beratungen weiter?
Dr. Walter Steinmann:
Der Nationalrat hat
in der Sommersession den Grundsatzentscheid des Bundesrats gestützt. Im Herbst wird sich dann auch noch der Ständerat dazu äussern. Die Vertiefungsarbeiten zur Energiestrategie, bei denen, wie erwähnt, unter anderem auch Kantone und Stromwirtschaft einbezogen werden, sind bei den zuständigen Departementen am Laufen.
Auf Basis dieser Resultate will der Bundesrat gegen Ende Jahr die Grundzüge einer Vorlage festlegen und diese im nächsten Jahr in die Vernehmlassung schicken.


Hausbau- und Energie-Messe 2011

Datum:
Donnerstag, 24. bis Sonntag,
27. November 2011

Ort: BERNEXPO, Bern, Schweiz, Hallen
3.0, 3.1, 3.2, Freigelände, Pressecorner, Kongresszentrum Halle 1.3

Themen: Energieeffizienz, Minergie,
Minergie-P, Minergie-A, Passivhaus,
Plusenergiehaus, Holzbau, Erneuerbare

Energien: Sonne, Holz, Wärmepumpen

Aussteller: Rund 400 Firmen, Institutionen, Schulen, Verbände, öffentliche Hand

Besucher: 25’000 interessierte Fachleute und Private

Kongress: Kongressprogramm mit über
50 Events und rund 200 Vorträgen für
Baufachleute und private Bauherrschaften

Kontakt
Focus Events AG
Solothurnstrasse 102
2504 Biel
Telefon 032 344 03 87
konstantin.brander@bfh.ch
www.hausbaumesse.ch
 
 
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