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Oberflächen mit Tiefe
Fotoperspektive als Schlüssel zur Wandgestaltung
 
Auf die Frage, wie eine Wand gestaltet werden könnte, gibt es so viele Antworten wie individuelle Bedürfnisse, Handwerkstechniken, Farben, Putze, Oberflächenprodukte. Was aber macht den Wert einer gestalteten Oberfläche aus?

Darüber scheiden sich die Geister. Jedoch erhält eine Wandgestaltung, die mehr -darstellt als das beliebige Resultat eines kurzlebigen Modetrends, ihre sich nicht verbrauchende «Schönheit» und Unvergleichlichkeit von ihrer Schöpferin, von ihrem Schöpfer selber. Entscheidend für das optisch- wie auch materialtechnisch-gestalterisch perfekte Resultat ist der Blickwinkel, ist die Haltung jenes Menschen, der die Einzigartigkeit von gegebenen Oberflächen in der Natur, im Alltag erkennt, aufnimmt und aus sich heraus neu komponiert.

Die einen schwören auf altbewährtes Handwerk und natürliche Materialien. Andere sind von Neuartigkeit und Effekt moderner Baustoffe und Techniken überzeugt … Was ist schön? Was nachhaltig? Auf solche und ähnliche Fragen gibt es keine einfachen Antworten.

Auf diesen COVISS-Seiten zeigen wir ein Beispiel der besonderen Art von Wandgestaltung. Ursula Ochsenbein hat die Fähigkeit, vorhandene Farben und Strukturen, wie sie uns im Alltag begegnen, wahrzunehmen, fotografisch festzuhalten und vorwiegend in Makroaufnahmen wiederzugeben. Objekte ihres Interesses sind vor allem Naturszenerien, Baustoff- und Fassadenoberflächen. Letztere ziehen die Spezialistin der Fotografie und der Wandgestaltung vor allem dann in den Bann, wenn sie von der Patina des natürlichen Alterungsprozesses gezeichnet, verwittert oder rostig sind.

Oberflächenkompositionen aus -ungewohnter Perspektive
Solche Makroaufnahmen von Blumen, Rinden, Flechten… einerseits und Farben, Putzen, Strukturen… anderseits kombiniert Ursula Ochsenbein jeweils zu einem Gemälde, in dem sich zwei Oberflächenzeichnungen unterschiedlicher Art und Herkunft ebensosehr gegenüberstehen wie ergänzen. Von dieser Spannung lebt die Komposition. Sie stellt eine Zusammenschau verschiedenartiger Oberflächen dar, wie sie vorgängig noch isoliert festgehalten worden sind. Das entstandene Gemälde, der lebendig gewordene Dialog zwischen zwei verschiedenen und doch verwandten Oberflächenbildern, ermöglicht einen neu-en Zugang zu Farben, Strukturen und Konturen. Er kommt aus der Tiefe, wo er den Betrachter zu berühren vermag.

Wandschmuck dieser Art gibt gewöhnlichen Wänden etwas von der Schönheit, wie sie nur das Leben schreiben kann.

Kontakt
Farbraeume – Farbe Raum Gestaltung
in Architektur und Fotografie

Ursula Ochsenbein -
dipl. Farbgestalterin HF
Stegenhalde 33, 6048 Horw-
Telefon 041 340 82 24
info@farbraeume.ch
www.farbraeume.ch

 
 
Ausgabe "2011/4 - Juni" bestellen
 
Text Gregor Eigensatz
Bild Ursula Ochsenbein
 
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