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Umbau Wagnerei Böbikon
Originale Bausubstanz ans Tageslicht geholt
 
Beim Umbau der Wagnerei Böbikon bestand das Hauptanliegen der Architekten darin, bauliche Eingriffe aus den 1980er Jahren möglichst zerstörungsfrei rückzubauen, die Raumstruktur zu klären und noch original vorhandene Substanz wieder ans Tageslicht zu holen.

Obwohl das Haus nicht denkmalgeschützt ist, haben sich die Architekten gemeinsam mit der Bauherrschaft entschieden, nach denkmalpflegerischen Grundsätzen vorzugehen. Mit dieser Strategie konnten sehr viele bauliche und räumliche Qualitäten wieder zum Vorschein gebracht und in Kombination mit zeitgenössischer Architektur weiterentwickelt werden.

Das Farb- und Materialkonzept knüpft an den noch vorhandenen originalen Werkstoffen und Bauteilen an und spielt die vorhandene Reinheit und Ehrlichkeit des Materials weiter. Einzig die Treppenbox ist pink ausgemalt, sie dient bei Dunkelheit als farbige Leuchte zum Laubengang und Garten hin.

Die ehemalige Wagnerei besteht aus einem Wohnteil mit vorgelagertem Laubengang und der Wagner-Werkstatt. Diese Werkstatt war über die Jahre um- und zugebaut worden und befand sich in einem äusserst maroden Zustand. Der Ausbau fokussiert auf die Werkstatt, in die ein zweigeschossiger Wohnraum mit Feuerstelle eingebaut worden ist. Gleichzeitig führt über diesen Wohnraum die neue Erschliessung in die Obergeschosse. Im alten Wohnhausteil wurde die Küche erweitert und neu organisiert. Das architektonische Konzept war darauf bedacht, die alte Werkstatt in ihrer Struktur zu belassen und sämtliche bestehenden Öffnungen zu übernehmen, um das ursprüngliche Erscheinungsbild des Gebäudes zu bewahren. Die Wärmedämmung erfolgte über eine Innendämmung des Bodens und der Aussenwände. Die neue Erschliessung wird ähnlich einer Box, losgelöst von der bestehenden Struktur, in die ehemalige Werkstatt gestellt. Diese Box ist durchwegs aus kaltgewalztem, unbehandeltem Schwarzstahl konstruiert.


Bauinfo

Bauherrschaft:
Jlona und Bruno Baschnagel, 5334 Böbikon

Architekten: nijo architekten, 8052 Zürich

Farbgestaltung: Mona Lisa, Malerwerk aus Frauenhand, 8045 Zürich

Le Corbusier-Farben: kt. COLOR AG, 8610 Uster (Kurs: Seite 34)

Metallbau: Metall Werk Zürich AG, 8050 Zürich

Zimmermann: Binder Holzbau, 5333 Baldingen
 
 
Ausgabe "2011/1 - Februar" bestellen
 
Text Nina Lippuner
Bild Nina Baisch
 
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