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Kraftwerk B – Plus-Energie-Mehrfamilienhaus
Kombination von Ökologie und Solararchitektur
 
Mit dem Plus-Energie-Bau (PEB) «Kraftwerk B» steht in Bennau ein mit 44cm optimal wärmegedämmtes 7-Familienhaus, das jährlich 10 Prozent mehr Energie erzeugt, als es benötigt.

Das Wichtigste in Kürze

Das als Minergie-P-Eco zertifizierte Gebäude nutzt alle nach Süden gerichteten Dach- und Fassadenflächen zur Solarnutzung: Haus- und Pavillondach erzeugen mit einer 32 kWp PV-Anlage rund 32‘000 kWh/a, die südwestliche Hausfassade mit 146 m2 thermischen Kollektoren zirka 30’000 kWh/ath. 10’000 kWh Warmwasser werden an das Nachbargebäude und 7’000 kWh Solarstrom in das öffentliche Netz verkauft. Der Gesamtenergiebedarf beträgt 62’000 kWh/a, die vorbildliche Eigenenergieversorgung weist jedoch 70’000 kWh oder 110 Prozent aus.


Das Mehrfamilienhaus «Kraftwerk B» in Bennau ist ein Minergie-P-Eco zertifizierter Plus-Energie-Bau. Das 7-Familienmiethaus passt sich der kompakten Formsprache der danebenliegenden Kirche an. Es integriert Photovoltaik sowie thermische Kollektoren optimal in die Gebäudehülle.

Der betonierte Gebäudekern dient als
Wärmespeicher und zugleich als Klima-ausgleichsmasse. Die Gebäudehülle besteht aus hochisolierten, vorgefertigten Holz-elementen mit einer 44cm Wärmedämmung. Die kontrollierte Lüftung mit WRG senkt zusätzlich den Grundwärmebedarf.

Auf dem Schrägdach sowie auf dem Pavillondach ist eine 261 m2 grosse PV-Anlage montiert. Sie erzeugt 32‘000 kWh/a und liefert den jährlich überschüssigen Strom von 7‘000 kWh ans öffentliche Netz. Die 146 m2 grosse thermische Solaranlage ist vorbildlich in der Südwestfassade integriert. In Kombination mit einer Fortluft-Wärmepumpe, den in den sieben Wohnungen integrierten Kleinstspeicherholzöfen (Notofen) mit Wasserabsorber sowie dem Wärmetauscher des Abwassers erzeugt die solarthermische Anlage rund 10‘000 kWh/a überschüssiges Warmwasser für das Nachbargebäude (Warmwasservorwärmung). Dieses CO2-neutrale Plus-Energie-MFH erzeugt aber nicht nur keine CO2-Emissionen, es senkt mit dem Solarstrom- und Warmwasserüberschuss gesamthaft jährlich gut 47,5 Tonnen CO2-Emissionen, im Vergleich zu einem gemäss Gesetz (MuKEn) erstellten Gebäude.

Nebst dem Einsatz von A++ Energiespar-geräten wird in zwei grossen, insgesamt 20‘000 Liter fassenden Kugeltanks das Regenwasser für die WC-Spülung gesammelt. Im Bemühen, praktisch alle energetischen Möglichkeiten zu nutzen, wurde versucht, auch die Steuerung möglichst einfach, übersichtlich und kostengünstig zu realisieren. Damit wird eine Betriebsoptimierung auch unter Einbezug der Bewohner angestrebt.


Bauinfo

Architekturbüro:
grab architekten ag,
Josef Grab, VR-Präsident,
Janine Vogelsang, Moreno Piccolotto,
8852 Altendorf, www.grabarchitekten.ch

Energiekonzept, Ingenieurbüro: amena ag, planforum, Andreas Gütermann, Thomas Scheiwiller, 8400 Winterthur,
www.amena.ch

Bauherrschaft: Sanjo Group, Josef Grab, 8852 Altendorf, www.sanjo.ch

 
 
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Text 19. Schweizer Solarpreis 2009 (Quelle)
Bild Schweizer Solarpreis 2009
 
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