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Altbauten
Sanieren und umbauen – planen und koordinieren
 
Ledes Gebäude hat, unabhängig von seinem Alter, seine eigene Geschichte, seinen eigenen Charme – beides geprägt von der Umgebung und von den Nutzern. Im Verlauf der Zeit nutzt sich die Infrastruktur des Hauses (Leitungen, Apparate) ab, die Raumaufteilung ist nicht mehr zeitgemäss und eine unzureichende Wärmedämmung macht sich mit steigenden Energiekosten bemerkbar. Mancher Hausbesitzer muss einen Defekt der Heizung feststellen oder nach einer Fassadeninspektion erfahren, dass auch ein Haus seine Verfalldaten hat.

Damit der Wert eines Gebäudes erhalten bleibt, sind erste Erneuerungsmassnahmen wie Auffrischen von Wänden oder Bodenbelägen bereits nach 10 bis 15 Jahren erforderlich. Nach 20 bis 25 Jahren folgen Haustechnik, Innenausbau und oft auch Fassade, nach 40 bis 50 Jahren sind meistens um-fassende Erneuerungen und Umbauten unumgänglich. Spätestens dann ist es nicht mehr möglich, nur einzelne Fenster oder Teile der Sanitärleitungen zu ersetzen.

Um allseitig befriedigende Resultate bei Umbauten, Umnutzungen oder Sanierungen zu erhalten, sind im Voraus erstellte Sanierungskonzepte, die auch ein schrittweises Vorgehen erlauben, entscheidend. Insbesondere bei einem Generationenwechsel der Nutzer kann eine alle Erfordernisse und Wünsche umfassende Liste sehr hilfreich sein. Eine solche Liste soll möglichst emo-tionslos erstellt werden – vorerst noch ohne in Erwägung zu ziehen, ob etwas finanziell oder technisch möglich ist. Parallel dazu ist – in Zusammenarbeit mit Fachleuten – eine tiefgreifende Gebäudeanalyse durchzuführen. Eine solche konzentriert sich auf das, was gebäudetechnisch notwendig ist. Dann erst gilt es, das Wünschenswerte und das Notwendige mit den Finanzen in Einklang zu bringen. Oft ergibt sich eine Realisierung in Etappen. Dank des Gesamtkonzeptes sind gegenseitige Abhängigkeiten und Schnittstellen umfassend und lückenlos erkenn- und planbar.

Sanierungen, Umnutzungen und Umbauten sind nicht nur hinsichtlich der Planung und Koordination der Bauabwicklung komplex, sie sind es auch hinsichtlich der Wahl der verwendeten Materialien und Werkstoffe. Deshalb kann ein auf den Altbau abgestimmtes Werkstoffkonzept Qualität und Nutzungssdauer des Gebäudes wesentlich erhöhen. Ein einfach zu verarbeitender, günstiger und vermeintlich beständiger Kunststoff wird bei länger einwirkendem Sonnenlicht oft brüchig. Natürliche Materialien wie Holz, mineralische Baustoffe, Naturstein und Metall halten in der Regel länger und sind insgesamt kostengünstiger. Eine Sanierung sollte nicht nur den Besitzer und die Nutzer glücklich machen, sondern auch dem Altbau und seiner Bauphysik angepasst sein.

Mehr Informationen über eine einzigartige altbau-Philosophie, über altbau-Kenntnisse sowie über die Möglichkeit, sich selber zu engagieren, Mitglied des forum altbau oder Aktivmitglied der IG altbau zu werden, sind unter den Websites www.forum-altbau.ch sowie www.ig-altbau.ch erhältlich. Weitere Informationen erteilt auch Sabine A. Michel, Telefon 056 667 45 12 (ab 9. Oktober 2009: Telefon 062 775 39 36).

forum altbau – Seminare
Im Herbst/Winter 2009/2010 führt das forum altbau Seminare zu folgenden Themen durch:

– Heizung, Lüftung, Raumklima – ein untrennbares Gespann
– Dachflächen – ein komplexes System
– Fassaden, Fenster – eine Einheit mit vielen Schnittstellen

Ende November 2009 findet das Startseminar mit Referaten und einer kontroversen Podiumsdiskussion zum Thema Energiequellen im Rahmen der Themenreihe Heizung, Lüftung, Raumklima statt. Informationen sowie Anmeldeformular sind ab 12. Oktober 2009 unter
www.forum-altbau.ch/seminare/aktuell oder bei der Geschäftsstelle, Telefon 062 775 39 36, erhältlich.
 
 
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