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Passive Sonnenenergie
Architektur mit der Sonne
 
Man weiss, dass auf Fassaden und Dach eines Schweizer Hauses im Winter genügend Sonnenenergie einstrahlt, um den ganzen Energiehaushalt zu decken. Diese Energie zum Wohl der Bewohner und der Umwelt zu nützen, ist Aufgabe der solaren Architektur. Dazu sind verschiedene Konzepte und Techniken entwickelt worden, die in Plusenergiebauten eingesetzt werden.

Grundsätzlich unterscheidet man die aktive und die passive Sonnenenergienutzung. Aktive Systeme sind unter anderem Solarzellen, die Licht in elektrischen Strom umwandeln oder thermische Solarkollektoren, die die Solarenergie in Wärme umwandeln. Diese Systeme meint man in der Regel, wenn man von Solarnutzung spricht (COVISS 5/2009). Dabei geht es bei der Architektur mit der Sonne um mehr.

Klimagerecht bauen
Die passive Sonnenenergiegewinnung unterscheidet sich konzeptionell von der aktiven Nutzung und meint gemeinhin mehr als Energiegewinnung. Generell meint die-se Art, zu bauen, «klimagerechtes Bauen». Sonne, Wind, Erde und Wasser werden – je nach Klima verschieden – nützlich ins Haus eingebunden. Sonne als Licht und Wärme, Wind als Belüftung, Wasser für Mensch und Pflanze und Erde als Speicher für Wärme und Kühle. Alle Ressourcen werden in einer Art Kreislaufwirtschaft genutzt. Dabei steht neben der Nutzung der natürlichen Ressourcen ein geringer Rohstoffverbrauch im Vordergrund. Obwohl wir heute diese Bauart entwickeln, hat sie ihre Wurzeln im vorfossilen Zeitalter des traditionellen Bauens, aber auch die Architekturpioniere der Neuzeit wie F. L. Wright haben sich damit auseinandergesetzt. Wright spricht in diesem Zusammenhang von «organischer Architektur».

Klimagerechtes Bauen, passive Sonnenenergienutzung unterscheiden sich vom konventionellen Bauen. Auch die konventionelle Bauweise kann hocheffizient sein, wie zum Beispiel die Passivhaustechnik zeigt. Bei dieser Art geht es um die möglichst maximale «Isolierung» von der Umwelt; Ressourcenschonung und klimagerechtes Bauen sind dabei oft ein guter Nebeneffekt, nicht aber ein Hauptziel. Bei der Solararchitektur steht Energiegewinnung, Ressourcen- und Klimaschonung gleichbedeutend im Vordergrund.

Optimale statt maximale Energiegewinnung
Die passive Sonnenenergiegewinnung ist eine wichtige Technik der Solararchitektur. Gemeint ist damit eine intelligente Nutzung der eingangs erwähnten natürlichen Energie, die auf die Gebäudehülle trifft. Dabei wird nie eine maximale Gewinnung angestrebt, vielmehr eine Optimierung – «optimal» im Winter wie im Sommer. Sonnenenergie bewirkt aber nicht nur Wärme, sondern ist auch ein Antriebsmotor für die Belüftung (Thermodynamik), will heissen, passive Sonnenenergie kann sowohl für den Winter wie den Sommer genutzt werden. Wird diese Energie im Winter wie in der oben skizzierten Passivhaustechno-logie nur über die Fenster genutzt, wird der reiche Ertrag über die opaken Fassaden wegisoliert. Diese Energiemaximierungs-technik zwingt den Architekten dazu, eine möglichst geringe Gebäudeoberfläche für den zu realisierenden Innenraum zu suchen. Das ergibt im Idealfall einen Würfel. Solarhäuser hingegen, die die Strahlungsenergie über alle Fassadenteile aufzunehmen und dem Innenraum zuzuführen vermögen, ermöglichen, ja «belohnen» grosse Wandflächen. Dabei entstehen grössere Freiheiten in der Gestaltung und in der Nutzung der anderen natürlichen Ressourcen.

Wird auf diese Weise, das heisst mit einer «solaren Gebäudehülle», gebaut, können Materialien gespart werden, weil die Wände wesentlich dünner konstruiert werden als mit konventionellen Mitteln.

Lucido® – ein lichtaktives Fassadensystem
Mit diesem Wandsystem lassen sich Gebäude bauen, die die gesamte Energie von der Sonne beziehen. Der Gebäudemantel aus Glas und Holz verspricht eine gute Werterhaltung und wenig Unterhalt. Holz wird durch Glas vor Nässe und Regen geschützt. Lucido® wirkt als effizienter Wärmemantel, der Sonnenenergie gewinnt und das Haus vor Kälte und Hitze schützt. Die gewonnene Energie des Tageslichts wird in der Wand gespeichert und hat so auch einen guten Wärmedämmeffekt. Die schlanke Fassade erreicht Werte, wie sie nur mit sehr stark gedämmten Wänden möglich werden, mit dem Vorteil, dass keine Nutzfläche durch dicke Konstruktionen verloren geht. Lucido® gibt dem Gebäude einen innovativen, unverwechselbaren Ausdruck und vermittelt eine authentische, nachhaltige Aussage einer zukunftsorientierten Architektur.

Lucido® ist ein Qualitätsprodukt mit einer transparenten Herstellungskette. Das Fassadensystem hat einen einfachen Aufbau und lässt sich grundsätzlich für jeden Gebäudetyp einsetzen. Das System besteht aus einer konventionellen Wärmedämmung von 12 bis 16 Zentimetern bei Neubauten oder 6 bis 10 Zentimetern bei Erneuerungen, einem spezifischen, nachhaltig produzierten Massivholzabsorber aus Tannenholz und einem prismierten Solarglas. Der ganze Wandaufbau ist 12 bis 25 Zentimeter stark.

So funktioniert das System
Die Strahlen der tief stehenden Wintersonne dringen durch das Solarglas in die Holzlamellenstruktur ein, werden absor-biert und in Wärme umgewandelt. Genau so langsam wie der Holzabsorber die Wärme den Tag durch aufnimmt, gibt er diese nach Sonnenuntergang wieder ab. Im Sommer verschatten die schräg nach unten geneigten Lamellen des Absorbers die Fassade und verhindern eine Überhitzung. Das Ganze funktioniert auf rein physikalischen Prinzipien – es tritt weder eine 
Ermüdung noch eine bauphysikalische Alterung auf.

Antwort auf Herausforderungen wie Klimaerwärmung
und fossile Brennstoffe

Lucido® ist ein konsequentes, nachhaltiges Fassaden-System mit Zukunftspotential.

Kontakt
www.lucido-solar.com,www.fent-solar.com
 
 
Ausgabe "2009/6 - Oktober" bestellen
 
Text Fent Solare Architektur; COVISS
Bild Antonio Errico
 
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