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Massige Steine erscheinen mystisch farbig
Steinfarben für Architektur und Renovation
 
Mit dem pulverisierten Stein der ausgewählten Küchenabdeckung gleich auch die Küchenwand gestalten? Oder mit dem Pulver jenes Gesteinsmaterials, auf dem ich zuhause bin und zu dem ich eine innere Beziehung habe, die eigenen vier Wände streichen? Die Idee ist bestechend – und seit Urs A. Furrer unterwegs 
ist, die Schweiz zu pulverisieren, real umsetzbar.

Wie schnell wächst eine persönliche, innere Beziehung zu einer Landschaft heran, die einem im Urlaub lieb geworden ist, oder zum besonderen Platz, auf dem man sein persönliches Zuhause aufgebaut hat? Vielleicht hält man die Urlaubserinnerung mit einem ausgewählten Stein fest, den man nach Hause getragen und jetzt im Bücherregal aufgestellt hat? Oder man verwendet für Boden und Wände seines Eigenheims die Erde, die in der Region vorkommt, baut also mit Lehm, setzt auf dessen spezifische Farbigkeit und Aussagekraft. Oder aber man träumt davon, wie schön es 
doch wäre, man könnte seine eigenen vier Wände mit einer Farbe aus den im Ur-
laub ans Herz gewachsenen Mineralien oder aus Steinen seines Wohnortes und ausgewählten Lebensraumes streichen…

Von groben Steinen sanft berührt
Urs A. Furrers mineralische Leidenschaft begann in den Bündner Bergen. Der im Prättigau lebende Künstler spürte in seinem gebirgigen Wohn- und Lebensraum Gesteinsbrocken auf, wählte sie aus, 
sammelte sie von Hand ein und buckelte sie nach Hause. Über Tage, Wochen, 
Monate, Jahre. Mit einem speziellen Verfahren verarbeitete er die massigen Steine in kleine Mengen feinsten Pulvers. 50 Gramm, 100 oder 200 Gramm, ein Kilogramm. Selten mehr. Aber erfüllt von den wuchtigen, Jahrmillionen alten Energien ihrer Herkunfts-Gesteinsschichten. Urs A. Furrer hatte es nämlich zu seiner Passion gemacht, Graubündens Berge zu pulverisieren und daraus spezielle Farbpigmente zu erzeugen, die er dann mit dem Luftpinsel in feinster Verteilung zum Leuchten bringt. Denn Urs A. Furrer war auf der Suche nach echten und ganz neuartigen Kostbarkeiten unter den Mineralfarben – und hat sie unter kundiger Anleitung von Mineralienkenner Andi Triet gefunden, findet sie immer 
wieder neu: Unwiederholbare Naturfarbtöne mit enormer Echtheits-Ausstrahlung für seine eigene Kunst, für sich und andere Kunstschaffende mit ähnlichem Authenti-zitäts- und Wahrheitsanspruch.

Furrers Inspiration ist die Natur mit ihren Geheimnissen, ihrem Werden und Vergehen, einem Urzyklus, dem sich auch der Mensch nicht entziehen kann. Denn, ob wir es uns bewusst sind oder nicht: Die Mineralien oder zumindest ihre Bausteine kommen auch in unserem Körper vor… Als bewusster Mensch und als Kunstschaffender ergründet Urs A. Furrer die Form der Natur und geht der Frage nach, auf welcher Farbe er lebt. Echt und ehrlich wie die Steine sind denn auch die Pigmente selbst, die von Urs A. Furrer sorgfältig 
ausgewählten und pulverisierten Steine. Diesen entlockt der Kunstschaffende ihre Farben: Sanftgrüne Nephrit-Jade, grauer Schiefer, roter Radiolarit – Graubündens massige Steine erscheinen mystisch farbig! Die so entstandenen 107 verschiedenen Farben bilden Furrers Steinfarbenalphabet. Aus Graubünden tönen 45 Farbklänge.

Alpengesteine als Farbpigment
Im Gebirge aufgespürt, handverlesen und mit einem Spezialverfahren pulverisiert. 
Jeder Berg, jeder Fels hat Ausstrahlung, beherbergt Jahrmillionen alte Mineralien von grosser Schönheit und Kraft: Rhodonit, Parsettensit, Serpentinit, Nephrit-Jade, 
Lapislazuli… Naturfarbtöne mit enormer Echtheits-Ausstrahlung. Grundlage für 
Farben, die es noch nie gab, für Farben mit der Energie ganzer Erdzeitalter.

Neue Töne und exklusive Stilelemente
Verschollene, historische Farbnuancen für Restauratoren. Einzigartige Naturfarbtöne für Architektur und Innenarchitektur. Stilelemente für Design und Heim. Farbtöne auf der Basis individuell gesammelter Gesteine einer gewissen Region, vom ausgewählten Gestein einer spezifischen Küchenabdeckung für den Farbanstrich in der Küche, vom 
Material eines Badezimmerbodens aus 
Naturstein für den passenden natürlichen Farbanstrich im Badezimmer… Je nach Wunsch, je nach Bedürfnis und Vorliebe.

Kontakt/Bestellungen
Urs A. Furrer, Pigmentmanufaktur,
Mineralfarbenkonzepte und Ausführungen,
7240 Küblis, Telefon 081 332 33 70,
furrer@urs-a-furrer.ch,www.urs-a-furrer.ch, www.art-depot.ch



Vom Mineralfarbentraum zur Bauwirklichkeit
Diesem vorerst auf rein künstlerische Ziele ausgerichteten Schaffen folgte dann aber ein neues Bedürfnis und Arbeitsfeld: Verschollene, historische Farbtöne sollen für Restauratoren, exklusive Naturfarben für Architekten und Innenarchitekten, farbliche Stilelemente für Designerinnen und Designer zugänglich gemacht werden. Mittlerweile liegt ein neuartiges und ex-klusives Pigmentsortiment vor, das von grenzenloser Hingabe, grossem Fachwissen, zahllosen Experimenten und reicher Kenntnis der Bündner Mineralien und der Schweizer Gesteine im Allgemeinen zeugt. Und damit Urs A. Furrers Gesteins-Farbpigmente zuletzt auch wirklich als zu verarbeitende Farbe angewendet werden können, ohne dass Abstriche an der mineralischen Leuchtkraft der naturechten Steinpigmente in Kauf genommen werden müssten, suchte und fand dieser Rat und Unterstützung bei einem bekannten Hersteller von mit Wasserglas gebundenen Mineralfarben.*

Nun liegen sie vor beziehungsweise können nach Wunsch mit individuell ausgesuchten Steinen hergestellt werden: die 100 Prozent echten Gesteinsfarben von Gesteinsfarben-Produzent Urs A. Furrer. Wer die Farbtöne, die Farbnuancen und das Farbleuchten der pulverisierten Gesteinsbrocken sieht, spürt auch deren rücksichtsvollen, naturverbundenen Verarbeiter und etwas von dessen Schaffensgeheimnis: Hinschauen, aufnehmen, verdichten, das Wesentliche andeuten, das Menschen im Innersten berührt…

Etwas Besonderes geht von diesen Gesteinsfarben aus. Tiefe Schichten der Erde sprechen zu tiefen Schichten im Menschen. Diese Farben berühren, lösen Emotionen aus, haben Wert.

* Seit dem späten Mittelalter verstand man es, Quarz auch zu Wasserglas zu schmelzen, fand aber wohl keine rechte Verwendung dafür. Die Wassergläser haben die spezifische Eigenschaft, wasserlöslich zu sein. Es gibt Natrium-, Kalium- und Lithiumwasserglas. Als Bindemittel für Putze und Farben eignet sich nur das Kaliumwasserglas, auch Kaliumsilikat genannt. Farben und Putze, die so gebunden sind, nennt man Silikatfarben bzw. Sili-katputze. Adolf Wilhelm Keim, Forscher und Handwerker aus München und Wegbereiter der Silikattechnik (Wasserglastechnik), prägte den Begriff der Mineralfarbe für Kaliwasserglas gebundene Farben. Mit der Patentierung seiner Keim’schen Mineralfarben im Jahre 1878 verhalf er dem Kaliwasserglas als Bindemittel für Farben und Putze zum Durchbruch. Quelle: Keimfarben AG 
 
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Text Gregor Eigensatz
Bild Bea Weinmann
 
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