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Neue Schweizer Baumuster-Centrale SBC.2
Diskussionszentrum der Materialien und Prozesse
 
Die von den BSA-Architekten 1935 als Genossenschaft gegründete und 1939 von der Landesaustellung preisgekrönte, einst stolze Schweizer Baumuster-Centrale hatte mit den Jahren immer mehr an Glanz und Ausstrahlungskraft verloren. Die grossen Schaufenster der Material-Ausstellung an der Talstrasse in -Zürich waren mit Waschmaschinen verstellt, überdimensionierte Ausstellungskojen verhinderten Durchblicke, von einem Klima des Überblicks, der Transparenz und des Baudialogs konnte keine Rede sein, Baufachleute fühlten sich kaum mehr angesprochen. Das alles ist nun aber Staub von gestern. Wie Phönix aus der Asche steigt aus dem Staub der alten Baumuster-Centrale das moderne Kompetenz- und Baugesprächszentrum SBC.2, die neue Schweizer Baumuster-Centrale.

Innovationen zum Be-Greifen nah

Mit baulichen und organisatorischen Massnahmen setzt die SBC.2, die neue Schweizer Baumuster-Centrale Zürich, klare Zeichen: Unter der Leitung von Architekt Werner K. Rüegger und in Zusammenarbeit mit einem progressiven Verwaltungsrat entsteht an der Talstrasse eine moderne Materialmuster-Bibliothek zum Be-Greifen und Ent-Decken. Diese enthält eine Sammlung innovativer Materialien, spannender Oberflächen, interessanter Effekte, einzigartiger Wirkungen. Architekten, Planende, Handwerker, Bauherrschaften und Produzierende finden hier den Schlüssel zum geforderten Know-how sowie Impulse für ihre Kreativarbeit. Der gesamte Erdgeschossbereich ist als öffentlich zugängliche Loft gestaltet – als eine Lounge mit Material, Internet, Kaffee und Buch, als ein Ort, wo man gerne über Themen wie Nachhaltigkeit und Energieeffizienz, auch im Zusammenhang mit Bau-kultur und Wohlbefinden, spricht.


Die SBC.2, die neue Schweizer Baumuster-Centrale, wird ihrem Namen gerecht: Herz der Ausstellung ist nämlich eine moderne, interaktiv ausgerichtete und stets aktuell gehaltene Material-Mus-tersammlung. Gezeigt werden hier mögliche und «unmögliche» Materialien und Oberflächen aller Art, Prototypen, Halbfabrikate – immer unter dem Aspekt des Zusammenspiels von Material und Prozessen. Fragen der Nachhaltigkeit bei Produktion und Umsetzung werden hier ebenso thematisiert wie solche über Prozesse, Material und Baugesetz. Dieser zentrale Ort der Baumuster-Sammlung ist auch ein Zentrum des Austauschs, der Diskussion, des Nachdenkens und Pläneschmiedens. Die SBC.2 versteht sich als Material-, Denk- und Informationswerkstatt. Hier treffen sich die Baufachleute, um sich eine textile Fassade, einen durchsichtigen Beton oder eine steinerne Tapete anzusehen, um sich von Materialien, Formen und Strukturen im wahren Sinne des Wortes einen Be-Griff machen zu können, aber auch sich mit Kollegen und dem zur Verfügung stehenden und in den Bereichen Handwerk, Architektur und Bauleitung geschulten Personal auszutauschen. Ein im lichtdurchfluteten und offen gehaltenen Raum integriertes Café sowie eine Bibliothek laden zusätzlich zur Diskussion und zum gezielt weiterführenden Baudialog ein. Kabelloser Internetzugang ermöglicht den Besuchern einen schnellen Zugriff auf Anwendungsbeispiele. In Selbstbedienung stehen Pros-pekte und originell präsentierte Bau-muster, einige auch zum Mitnehmen bereit, kompetente Beratung und Information durch das Fachpersonal sind in der SBC.2 selbstverständlich. Angesprochen sind Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Handwerker, Gestalter, Lehrlinge, Studenten und Laien, die an Materialien, Oberflächen und Prozessen interessiert sind und vom zentralen Ort des offenen und ad hoc geführten Fachgesprächs profitieren wollen.

Motor für Entwicklung und Innovation
Siebzig Prozent aller neuen Produkte basieren auf neuen Werkstoffen (Boston Consulting Group 12/2006). Die Aussteller der neuen Schweizer Baumuster-Centrale verpflichten sich deshalb, ihre Materialmuster laufend zu erneuern. Die SBC.2 fördert auch den experimentellen und unkonven-tionellen Materialeinsatz. Produkthersteller wissen oft nicht, dass selbst scheinbar «bauferne» Materialien durchaus bautauglich sein könnten. Vorurteile gegenüber «armen», «billigen» oder «noblen» Materialien sollen abgebaut werden. SBC.2 sieht sich als offener und kompetenter Gastgeber, der Entscheidungsträger zusammenbringt und zwischen Planenden, Behörden und Industrie vermittelt.

Offenes Haus
Markenzeichen der SBC.2 sind die neuen Materialmuster-Korpusse im Erdgeschoss. Sie bilden zusammen mit den Mustertischen und Mitarbeiterstationen das Kompetenzzentrum für primäre Baumaterialien. Eigens dafür konzipierte Eventzonen werden unter Einbezug der Schaufenster mit innovativen Materialneuheiten bespielt. Das einst starre Ausstellungssystem mit zum Beispiel ganzen Bädern, Küchen und Wintergärten weicht einer «tragbaren» und «lebendigen» Ausstellung mit prototypischen Exponaten und Erfindungen. Grössere Assemblagen werden mittelfristig im Untergeschoss auf einer Fläche von 800 Quadratmetern nach Themengruppen gezeigt. Übersichtliche Dokumentationen schaffen Transparenz über Anschluss- und Kombinationsmöglichkeiten verschiedens-ter Materialien und Produkte.

Wer baut und sich ein konkretes Bild über neuartige und interessante Materialien und deren Einsatz am Bau machen will, erhält in der SBC.2 an der Talstrasse 9 in Zürich Ideen und Impulse für die nachhaltige Umsetzung.

Schweizer Baumuster-Centrale
Die Mitgliedschaft ist vom BSA und SIA auf die Produzenten, Vertriebsgesellschaften, Handwerker und Verbände wie zum Beispiel SWB, VSI, SDA und CRB ausgeweitet worden.

Kontakt
Schweizer Baumuster-Centrale, Talstrasse 9, 8001 Zürich, Telefon 044 2156767, Fax 044 2156768, info@baumuster.ch,
www.baumuster.ch 
 
Ausgabe "2009/1 - Januar" bestellen
 
Text Gregor Eigensatz
Bild Alexine M. Rüegger
 
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