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Alt bekannt – neu entdeckt
Keramikspeicherofen unterstützt Architektur
 
Keramikspeichercheminees und Keramikspeicheröfen – früher sprach man von Kachelöfen – erleben in der modernen Architektur eine Renaissance. Bevorzugt werden die bewährten Heizanlagen heute aus vielen guten Gründen: Sie sind umweltfreundlich, fördern die Gesundheit, sparen Heizkosten, machen unabhängig und ergänzen die Innenarchitektur in Form, Farbe und Design.

Vorteile des Keramikspeicherofens im Überblick

Der Keramikspeicherofen wie auch das Keramikspeichercheminee mit modernstem oder klassischem Design ist zentrales Teil einer topaktuellen Wohnungseinrichtung und unterstützt als Übergangs- bzw. Zusatzheizung das bestehende Heizsystem auf ideale, Ressourcen schonende Weise.

Keramikspeicheröfen und -cheminees geben, ähnlich wie die Sonne, behagliche Strahlungswärme ab. Die Durchwärmung des menschlichen Körpers durch «Tiefenwärme» ist nachgewiesenermassen gesünder als die oberflächliche Wärme einer Konvektorheizung.

Holz ist ein natürlicher, nachhaltiger Energiespender. Das Heizen mit dem nachwachsenden Energiespender Holz steigert den Kohlendioxid-Gehalt der Luft nicht. Echte Keramikspeicheröfen und Keramikspeichercheminees erfüllen die am 1. Januar 2008 in Kraft getretene Lufreinhalteverordnung (LRV) und sind im Minergie-Standard erhältlich.

Die Swisskeramik AG (www.swisskeramik.ch) stellt in Sarnen traditionelle Kacheln wie auch topmoderne Keramik her, so zum Beispiel die in einem ausgeklügelten Giess-verfahren handwerklich und designerisch einzigartige Grosskeramik. Diese gross-formatige, moderne Art von Hand hergestellter Ofenkeramik spricht eine völlig andere Design-Sprache als herkömmliche Kacheln.


Das Erfolgsgeheimnis des Keramikspeicher-ofens wie auch des Keramikspeichercheminees liegt in der formvollendeten Mischung aus Handwerkskunst, naturnahen Baumaterialien, Design und dem Wechselspiel aus Wärmespeicherung und der gesunden Strahlung, die von den Keramikkacheln in den Raum geschickt wird. Diese Kombination sorgte schon seit jeher für eine behagliche Wärme, tut dies heute noch und wird dieselbe Wirkung auch in Zukunft haben – mit dem Unterschied, dass die vielen Vorzüge des Kachelofens durch modernste Technologie und die fast unbegrenzte Gestaltungsvielfalt ständig an das aktuellste Qualitätslevel angepasst werden.

Gesündeste Art der Raumerwärmung
Eine Studie des Österreichischen Instituts für Baubiologie und Ökologie, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Materialphysik der Universität Wien erarbeitet wurde, bestätigt einrucksvoll die optimalen Eigenschaften der Kacheln für ein behagliches Raumklima. Dabei wurde zunächst von Grundlagen ausgegangen, die allgemein bekannt sind:

Zwei Drittel des Lebens verbringt der Mensch in Wohnräumen. Besonders dann, wenn die Temperaturen fallen, sehnt er sich nach einem warmen und gemütlichen Zuhause. Die richtige Wärmequelle kann helfen, das Wohlbefinden in dieser Zeit deutlich zu steigern. Dabei stellen wir hohe Ansprüche: Eine moderne Heizung sollte nicht nur Wärme verbreiten, Energie sparen und umweltfreundlich arbeiten, sondern vor allem ein gesundes Raumklima schaffen. Und was ist gesund? Mittlere Raumtemperaturen und unbewegte, staubfreie Luft, sagen die Baubiologen und empfehlen auf der Basis ihrer Untersuchungen die Strahlungswärme des Keramikspeicherofens als gesündeste Art der Raumerwärmung. Dabei ist das Wirkprinzip gesunder Strahlung denkbar einfach.

Keramik-Kacheln wärmen wie die Sonne
Eine Strahlungsheizung erzeugt Wärme wie eine kleine Sonne im Zimmer, weil beide nach dem gleichen physikalischen Prinzip der langwelligen Infrarotstrahlung wirken. Die im Gegensatz zur KW-Leistung der Sonne doch recht moderate Strahlungswärme des Keramikspeicherofens empfindet der Mensch auf der Haut als sehr angenehm, ganz im Gegensatz zu andern Strahlen mit geringerer Wellenlänge. Denn es gilt: Je kürzer die Wellenlänge, desto höher die Energie. Deshalb sind zum Beispiel radio-aktive oder ultraviolette Strahlen «aggressive» Strahlen, die die Gesundheit gefährden und das Wohlbefinden beeinträchtigen können.

Verband Schweizerischer Hafner- und Plattengeschäfte VHP
Auf www.vhp.ch findet man die Hafner, Fachleute für gesunde Strah-lungs-wärme. Der VHP ist der Verband Schweizerischer Hafner- und Plattengeschäfte. Schweizweit bildet er die Hafner aus und begleitet sie anschliessend in einer zweijährigen Vor-bereitung durch die Höhere Fachprüfung der Hafnermeister. Damit die Fachleute für gesunde Strahlungs-wärme auf dem --Stand der Technik bleiben, steht ein breites Weiterbildungs-angebot zur Verfügung.


Prinzip des Schwarzen Strahlers
Nach dem Kirchhoffschen Strahlungs-gesetz (Gustav Robert Kirchhoff entwickelte 1859 das Prinzip des «Schwarzen Strahlers») gilt streng wissenschaftlich: Bei jedem Körper ist bei jeder Wellenlänge und in jeder Richtung das Emis-sionsvermögen (die Strahlungsabgabe) für thermische Strahlung proportional zu seinem Absorptionsvermögen (zur Aufnahmefähigkeit). Da das Absorptionspotential des «Schwarzen Körpers» bei jeder Wellenlänge den grösstmöglichen Wert aufnimmt, erreicht auch sein Emissionsvermögen den Maximalwert. Diese Idealwerte kann technisch gesehen kein reales Gerät erreichen.

Nun fasziniert, was die Baubiologen bei der Emissionsmessung von Kacheln herausgefunden haben: Deren Wärmeabgabe liegt in verschiedenen Wellenlängen-Bereichen ganz nahe an der Idealkurve des «Schwarzen Strahlers», was kein anderer Heizkörper schafft.

Gesunde Strahlungswärme wissenschaftlich nachgewiesen
Was bei der beschriebenen Studie ebenfalls herauskam, war die Tatsache, dass die annähernde Deckungsgleichheit der Emissionen von Kacheln mit dem «Schwarzen Strahler» für alle Temperaturbereiche gilt. Damit der Mensch die Wärmeabgabe einer Heizung wahrnimmt, muss deren Wärmeleistung über der Oberflächentemperatur der Haut liegen. Diese bewegt sich um die 32 Grad. Die Oberflächentemperaturen von Kachelöfen reichen von 35 bis an die 100 Grad. Je nach Brennstoffaufgabe oder Thermostateinstellung bei Steuerungen bleibt der Wohlfühlwert nach dem beschriebenen physikalischen Prinzip immer im optimalen Bereich. Das ist vor allem deshalb wichtig, weil man zu Hause vermehrt mit niedrigeren Heiztemperaturen auskommt, da die Wärmedämmungen immer besser werden. Reine Konvektionswärme würde in einem niedrigeren Temperaturbereich zu dem nicht gerade angenehmen Gefühl der so genannten «überschlagenen» Temperatur führen. Genau diesen negativen Effekt haben Kacheln nicht.

Qualität des Handwerks – von der Idee bis zur Ausführung
Die Swisskeramik AG ist ein auf Kacheln und Kacheln-Design spezialisiertes Kleinunternehmen. Wer den mit Tageslicht hell ausgeleuchteten Ausstellungsraum in Sarnen besucht, begegnet auf den ersten Blick Farben, Formen und Materialisierungs-Varianten von Keramik, die überraschen. Denn beim Anblick der ausgestellten Öfen und Cheminees erinnert vorerst nichts, aber auch gar nichts an das wohl in den meisten Köpfen verankerte Bild eines traditionellen, grün oder braun gekachelten Heizkörpers, wie man ihn noch vor 20 Jahren hauptsächlich zu sehen bekam. Das in einem besondern Giessverfahren hergestellte, anthrazitfarbene Grosskeramik, mit dem zum Beispiel der im Eingangsbereich ausgestellt Ofen umfasst ist, wirkt nicht «gekachelt» im herkömmlichen Sinn, vielmehr jedoch modern «beplankt» mit hochästhetischen, grossformatigen Design-Tafeln, deren samten sich anfühlende, seidenmatt glänzende Keramik-Oberfläche man unwillkürlich und wiederholt mit der Hand zu streicheln versucht ist. Die einzelnen «Kacheln» sind so präzise aneinander gestossen, dass Zwischenräume kaum mehr sichtbar sind und die bestehenden Fugen bewusst offen gzeigt werden können (Schattenfugen) – ein Detail vielleicht, es trägt jedoch wesentlich zu einer modernen Ästhetik bei und zeugt von einer Handwerkskunst erster Güte.

Die Swisskeramik AG in Sarnen mit seinen acht Mitarbeitern ist der grösste Hersteller von Kacheln in der Schweiz. Von der Idee bis zur Realisierung bietet der auf individuelle Ofen-, Wellness- und Baukeramik spezialisierte Betrieb einen vollumfänglichen Kundenservice. Hier erhalten Architekten und Bauherren kompetente Unterstützung beim Entwerfen und Umsetzen von ganz persönlichen Feuerstellen, bei der Wahl des geeigneten Hafners sowie bei der fachkundigen Begleitung des Projekts.

Swisskeramik AG
Eine Spezialität der Swisskeramik AG ist das Giessverfahren. Diese Formgebung gibt dem Unternehmen die Möglichkeit, komplizierte und auch grossformatige Keramik herzustellen, die heute besonders gefragt ist.

Beratung, Visualisierung, Umsetzung von individuellen Ideen und Wünschen:
Swisskeramik AG, Töpferweg 2,
6060 Sarnen, Telefon 041 660 33 67
www.swisskeramik.ch
 
 
Ausgabe "2008/2 - März/April" bestellen
 
Text Gregor Eigensatz
Bild Patrick Zemp
 
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