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Fachmesse für Wohn- und Objekttextilien
Farben – Muster – Formen – Texturen
 
Das Interesse von Seiten des Handels, der Inneneinrichtung, des Designs und der Architektur an einer textilen Fachmesse ist gross. Das haben die positiven Besucherzahlen der diesjährigen Heimtextil in Frankfurt erneut bestätigt. Textilien sind dekorative Mittel und viel mehr: Zum Beispiel integrieren sie Funktionen wie Geruchsabsorption oder Schutz vor Bakterien, überraschen durch ungewöhnliche Haptik und können bei der Produktion die Vorzüge der Massenproduktion mit individuellen Anforderungen verbinden.

Die Heimtextil ist die Leitmesse für textile Inneneinrichtung und hat längst einen fes-ten Platz in der Terminplanung internationaler Hersteller, Händler, Einkäufer, -Innenarchitekten, Designer und Raumausstatter. Unter dem Motto «Style is more than an attitude» startete vom 9. bis 12. Januar 2008 die Heimtextil als wichtigster Branchentermin für Wohn- und Objekttextilien. Mit 2’844 Ausstellern ist die Heimtextil die grösste Fachmesse für die internationale Heim- und Haustexti-lienindustrie und ihre Kunden, Spezia-listen aus Gross- und Einzelhandel, -Raumausstatter und Innenarchitekten, Architekten und Objektplaner.

Farben – Muster – Formen – Texturen
Bei den Besucherinnen und Besuchern der Messe stiessen insbesondere die neuen Kollektionen von Deko- und Möbelstoffen, Badtextilien und Wandbekleidungen auf Interesse. Auch wer sich über die neusten Trends in den Bereichen Farben, Mustern, Formen, Texturen und Textilien informieren wollte, kam in Frankfurt auf seine Rechnung. Trends sind keine unabsehbaren, zufälligen Entwicklungen, sie entstehen über Jahre hinweg. Weltweit eruiert und erforscht eine Vielzahl von Trendscouts die modischen Strömungen bei Farben, Mustern, Formen, Texturen und Textilien. Im Forum konnten diese auch dieses Jahr in einer originellen und aufwändig gestalteten Trend-Schau studiert und bewundert werden.

Stimme zur Messe
COVISS hat an der Heimtextil Thomas Weber von der Hurter Tapeten AG gefragt, warum er die Messe jedes Jahr besucht und mit welchen Eindrücken er nach Hause reist.

«Für uns im Tapetenhandel Aktive ist der Besuch der Heimtextil schon seit 25 Jahren ein Muss. Offenbar zieht die Messe wieder mehr Innenarchitekten, Designer und Tapetenhändler an als auch schon, die Tapetenhalle erschien uns belebter als in den letzten Jahren. Schon im Trend-Forum ist uns aufgefallen, dass wieder tapeziert wird – der Digitaltapete und ihrer Wirkung wurde hier gebührend Raum gegeben. Tapezierte Böden scheinen ein weiteres Feld der besonderen Tapetenanwendung, oder vielleicht eher des Auf-----sich -aufmerksam-Machens (?) zu sein. Jedenfalls zeigen die Präsentationen von überlackierten Tapeten am Boden, dass Innovationsgeist und Kreativität dazu animieren, die Grenzen ausgetretener Pfade zu übertreten und aufzubrechen zu dem, was eben auch noch möglich sein könnte. Witzige Tapetenanordnungen, ungewohntes Ineinanderfliessen von Boden- und Wandstrukturen, spannende Oberflächen mit edelsten Materialien sind heute gefragter denn je – dann aber auch ein eher spielerischer, unbedarfter und vielleicht kurzlebigerer Zugang zur Tapete: Die Wall-Stickers, selbstklebende Folien mit Orna-menten und Mustern zum Beispiel, eigenen sich besonders im Kinderzimmer, wo unkomplizierte gestalterische Veränderungsmöglichkeiten bestimmt willkommen sind. Tapeten im Jugendstil, die also bewusst noch weiter zurückgehen als die Retro-Tapeten der 60er- und 70er-Jahren, scheinen ebenfalls wieder Thema zu sein. Erwähnen möchten wir auch, dass die Koreaner wieder mit interessanten Tapeten auftreten, mit zum Beispiel handbemalten Furnieren, aufgeklebten Muscheln, Gold und Silber oder gar Vogelfedern. Auch Anbieter aus China waren präsent. Die gezeigten Muster und Formen wirken jedoch häufig kopiert und nachgeahmt, haben aber trotz allem einen exotischen Charme. Leider fast schon ein bisschen gewöhnt haben wir uns an die jedes Jahr wiederkehrenden billigen Heimwerkertapeten und Baumarktmaterialien, an die seltsamen Muster und Motive, die in der Schweiz kaum einen Markt finden.» 
 
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Text Gregor Eigensatz
Bild Rasch
 
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