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Dickschichtig – mineralisch – biozidfrei
AWD-Dickschichtsysteme – am Objekt erprobt
 
«Fassaden mit Aussenwärmedämm-Systemen werden früher oder später von grün-grauen Algen und Pilzen befallen.» Diese Feststellung basiert auf der jahrelang gemachten Erfahrung, dass durch die gesteigerte Kondenswasserbildung auf AWD-Fassaden das Algen- und Pilzwachstum begünstigt wird, vor allem dann, wenn die wasserlöslichen Fassadengifte oder Biozide nach einigen -Jahren vollständig ausgewaschen sind. Doch stellen Algen auf Fassaden genau so wenig eine befriedigende Lösung dar wie Biozide, die früher oder später in das Grundwasser -gelangen. Umso interessanter erscheinen Initiativen, die der Kondenswasser- und damit verbundenen Algenproblematik anders begegnen – mit einem mineralischen Dickschichtsystem, das ohne Algizide und Fungizide auskommt.

Zwei Jahre ist es her, dass die beiden -Firmen Greutol und Keim mit einer Reihe von informativen Fachvorträgen die Bau-Fachwelt aufgerufen hat, die bekannte Algen- und Pilzproblematik aus einem differenzierteren Blickwinkel zu betrachten (COVISS 2005/7). Es sei augenfällig, dass der fast schon standardisierte Einsatz von Algiziden und Fungiziden und die Methode der Hydrophobierung den Mikrobenbefall nicht verhindere, trotz oder wegen Biozid und Hydrophobierungsmass-nahmen, hiess es schon damals an den Informationstagungen der beiden Firmen.

COVISS unterstützte diesen ungewöhn-lichen Vorstoss zweier Firmen, weil er zur Transparenz in der Branche beizutragen und eine nachhaltige Alternative zur Vermeidung des Algenproblems an AWD-Fassaden zu ermöglichen schien. Die Stossrichtung war und ist eindeutig: Man will auf die Komplexität der Algen- und Pilzproblematik hinweisen, vernetztes statt eindimensionales Denken vorleben, mit gemeinsamen Kräften den für Mensch und Umwelt problematischen Kreislauf «Biozideinsatz – Auswaschung – Biozid-nach-rüstung» durchbrechen. Mit ihrer heute bereits in die Tat umgesetzten Initiative «Aqua PuraVision» wollen die beiden -Firmen Keim und Greutol beweisen, dass europaweit jährlich Tausende von Tonnen wasserlöslicher und umweltgefährdender Biozide in Fassadenbeschichtungen unnötig sind. Sie schlagen deshalb ein Wärmedämmverbundsystem vor, das vermehrt mit dem Wasser, also hydrophil, statt gegen das Wasser, hydrophob, arbeitet. Denn mit einer starken Hydrophobierung kann der Bewuchs mit Algen und Pilzen nachweislich nicht verhindert werden.

Vom Dünnschicht- zum Dickschichtsystem
Algen- und Pilzbewuchs auf exponierten Flächen kann nur durch Reduzierung der Einwirkdauer von Feuchtigkeit auf Fassadenoberflächen verhindert oder verzögert werden. Für dauerhafte Feuchtigkeit ist nebst den Niederschlägen vor allem die Oberflächenkondensation verantwortlich. Wie kann nun also die Kondensfeuchte auf der Deckputz- oder Anstrichoberfläche verhindert werden? Wie kann ausgeschlossen werden, dass sich ein Wasserfilm auf den Fassadenoberflächen bildet? Die Antwort von Keim und Greutol ist überraschend einfach: Die Fassade muss so aufgebaut werden, dass sie die kondensierende Feuchte aufzunehmen vermag. Hydrophile oder wasserfreundliche Oberflächen haben diese wasseraufnehmende Eigenschaft und gewährleisten eine schnelle Rücktrocknung der Oberfläche. Traditionelle mineralische Dickschichtputze mit mineralischem Anstrich und einem hydrophilen und nicht bioziden Aufbau heisst also der von den beiden Firmen Keim und Greutol vorgeschlagene Weg.

Von der Initiative zur konkreten Umsetzung an Objekten
Mittlerweile liegen zahlreiche Objektbeispiele im In- und Ausland vor. Sie beweisen, dass das mineralisch aufgebaute Dickschichtsystem «Aqua PuraVision» zur erfolgreichen Algenprävention bei Architekten und Bauherren auf Sympathie und Vertrauen stösst. Lesen Sie hierzu mehr auf den folgenden Seiten. 
 
Ausgabe "2007/7 - November" bestellen
 
Text Gregor Eigensatz
Bild Thomas Klug
 
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