Home  
| Home |   | Sitemap |   | Testimonials |   | Partner |   | Links |   | Stichwortverzeichnis |   | Inscreenum |  
 

  | Aktuelle Ausgabe
 
  | Archiv
 
  | Anzeigen
 
  | Abo/Einzelausgaben
 
  | Veranstaltungen/Dienste
 
  | Über COVISS
 
  | Redaktion/Verlag
 
  | Leserbriefe
 
  | Kontakt
 
  | Impressionen
 



COVISS-Dialogsplattform
 
COVISS ist die unabhängige Diskussionsplattform rund um den Themenschwerpunkt von Handwerk und Architektur. Meldet sich die Leserschaft zu Wort, ist das nicht nur erwünscht, sondern wesentlicher Bestandteil der Dialogskultur von COVISS. Mit dem Formular am Schluss der hier aufgeführten Leserbriefe können Sie uns Ihren persönlichen Leserbrief zukommen lassen.

Dämmstoff-Spiders für den raschen Durchblick
«Sie suchen zu Ihren Ausführungen in der Ausgabe 7/2009 bezüglich den Aussagen unter dem Titel «Dämmstoff-Spiders» den Kontakt mit Ihren Lesern. Nachfolgend meine Bemerkungen:

Ihre Zeitschrift habe ich als hervorragend schätzen gelernt. Ich stütze mich auf den letzten Satz Ihrer Impressum-Hinweise. Er ist eine etwas billige juristische Freizeichnung. Heikel wird die Sache, wenn Sie auch abweichende Meinungen zulassen, ohne im einzelnen Artikel darauf hinzuweisen. Man würde gerne wissen, was Sie zum Inhalt eines Artikels für eine Meinung haben. Ohne diese Ergänzung wird die Sache grundsätzlich eine beliebige. Natürlich ist mir klar, dass Sie nicht jeden «Mist» publizieren werden.

Zum erwähnten Artikel: Dass Sie mit den Grafiken ein komplexes Thema auf anschauliche Weise darstellen, ist sehr gut. Allerdings frage ich Sie: Gäbe es nicht auch noch weitere Kriterien, was dann zur Folge hätte, dass dann grafisch ein Mehr-als-8-Eck resultierte. Ich habe mir das nicht konkret überlegt. Wenn das ganze Beurteilungsspektrum abgedeckt worden ist, sollte das dann auch gesagt werden.

Mit der jeweiligen Farbfläche drücken Sie die Qualität jedes Produktes als Ganzes aus. Die Fläche könnte sogar in Relation zur Gesamtfläche ausgedrückt werden. Es ergäben sich quasi Qualitätspunkte.

Unter dem Titel «Umfassende Bewertungskriterien» nennen Sie deren neun. In der Grafik unterschlagen Sie z. T. die Nutzungsdauerbewertung!

Es fehlt die Gewichtung! Nicht jeder Sektor hat 45 Grad des 8-Ecks zu gut. Nur wenn Sie den angemessenen Winkel des Sektors im Verhältnis zum Ganzen festsetzen würden, entspräche die Farbfläche der Gesamtqualität. Ihre Antwort wird sein: Nicht jede Person würde gleich gewichten und nicht jedes Anwendungsobjekt ergäbe dieselbe Gewichtung. Da sollte man aber doch auch Farbe bekennen, indem ein Durchschnittsfall qualifiziert wird und man seine Überlegungen dazu offenlegt. Die modifizierte Grafik gälte dann unter den entsprechenden Annahmen.

Zusammenfassend: Ihre Ausführungen sind sehr hilfreich. Besten Dank dafür.»

Hugo Rhiner, Architekt, Zumikon


Nachhaltigkeit von Dämmstoffen im Prüfstand
«Meines Erachtens sollten unbedingt noch zwei weitere, sehr zukunfststrächtige Dämmstoffe in die Untersuchung einezogen werden, die sich im Moment durchzusetzen beginnen: 1. Kooltherm aus Resol-Hartschaum mit einem exzellenten U-Wert von 0,022 W/m2K (www.insulation.kingspan.com), in der Schweiz bereits erhältlich, und 2. Multipor aus geschäumtem Kalk, ökologisch und baubiologisch optimal, von Xella Porenbeton (www.multipor.ch).»

Ueli Schlegel, dipl. Arch. ETH SIA, Zürich


Spider-Artikel
Für uns ist verständlich, wenn die Schafwolle im Spider-Artikel keinen Eingang gefunden hat. Die Herkunft der Untersuchung ist offensichtlich. Für eine Diskussion ist es aber unerlässlich, die Vorteile von anderen Produkten wie Schafwolle aufzuzeigen.

Schafwolle ist ein natürlich nachwachsender Rohstoff, von dem aber heute noch ein grosser Teil in der Verbrennungsanlage entsorgt wird! Von 900 Tonnen jährlich anfallenden Wolle verarbeitet fiwo zirka 300 Tonnen. Zu fiwo findet die Schafwolle auch ihren Weg, wenn sie dereinst ausgebaut und entsorgt wird. Die Stoff- und Energiebilanz bei der Herstellung von Schafwolle ist hervorragend: Der Kohlendioxid-Austoss bei der Herstellung mit dem Wert 11 g/m2, gerechnet pro Nutzungsjahr bei 80 Jahren Lebensdauer, liegt bis 100 Mal unter den Mitbewerbern. Schafwolle ist gegen Schädlinge wie Insekten und Motten behandelt (3% AFLAMMIT). Die behandelte Schafwolle dunstet nicht aus und verursacht keinen Reiz in Nase und Rachen beim Verarbeiten. Schafwolle brennt bei 570 bis 600 Grad Celsius. Sie löscht selber, wenn man der Dämmung die Flamme entzieht, und sie entwickelt kaum Rauch (Brandkennziffer 5,2). Schafwolle ist nur schwer kompostierbar. Mit 0,5 bis 0,8 % Lanolinanteil (natürliches Schafwollfett) wird Schafwolle nicht spröd und erhält so eine hohe Nutzungsdauer. Schafwolle reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Räume und neutralisiert Schadstoffe wie Formaldehyd von Baumaterialien, Mensch und Natur.

Immer mehr Zimmererein/Schreinerein setzen Schafwolle ein. Sie profitieren von einer hautfreundlichen Verarbeitung. Auch immer mehr Bauherren berücksichtigen ökologische Argumente und profitieren von den guten Eigenschaften von Schafwolle. Nutzer von Schafwoll-Dämmprodukten bezeugen ein gesundes, angenehmes Raumklima.»

Hansueli Scherrer, fiwo Bischofszell


Wenn dichte Häuser die Bewohner ersticken (siehe Archiv 2007/8)
«Es hat mich ziemlich erstaunt, den Artikel «Wenn dichte Häuser die Bewohner ersticken» in einer Fachzeitschrift wie COVISS zu finden. Dazu einige Fragen: Eine unkontrollierte Lüftung durch undichte Stellen – durch Fenster und Ritzen wie zu guten alten Zeiten – würde in modernen Bauten Schäden verursachen. Zudem würde sich diese Art Lüftung heute kaum mehr jemand wünschen, wenn sich wie früher die Vorhänge bei einer starken Bise zu bewegen beginnen und die Raumtemperatur durch diese unkontrollierte Lüftung absinkt. Oder wer will oder kann denn noch regelmässig drei mal täglich fünf bis zehn Minuten «sturmlüften»? Darf im Zusammenhang mit der Wohnungslüftung überhaupt von einer «atmungsaktiven Gebäudehülle» gesprochen werden? Was wäre die bauphysikalische Folge davon? Welcher Anteil an Feuchtigkeit in einer Wohnung kann bestenfalls durch eine diffusionsoffene Gebäudehülle, und welcher Anteil muss durch regelmässiges Lüften via Fenster oder durch eine mechanische Wohnungslüftung abgeführt werden? Dass letztere quasi wieder Stromfresser seien, ist eher Stimmungsmache. Wie viel Energie wird dagegen durch die Wärmerückgewinnung einer Lüftungsanlage eingespart? Ein Einfamilienhaus ist mit zirka 100m3/h gut gelüftet, und eine gängige Komfortlüftungsanlage braucht dazu gerade 25W/h. Dagegen braucht ein moderner Flachbildschirm zirka 50W/h und eine so beliebte, stimmungsvolle Halogenbeleuchtung gut und gerne einige 100W/h.»
Frank Schneeberger, dipl. Arch. ETH/ SIA, Kollbrunn


Der Autor des Artikels «Wenn dichte Häuser die Bewohner ersticken» antwortet wie folgt auf den obigen Leserbrief:

«Es ist ein gewolltes und beliebtes Missverständnis, zu behaupten, dass eine «diffusionsoffene» Konstruktionsweise eine Rückkehr zu alten Zeiten bedeute, bei denen es durch Fugen, Ritzen und Fenster gezogen hat. Niemand redet oder schreibt von absinkenden Raumtemperaturen oder bewegten Vorhängen. Das sind Phänomene, die es höchstens in den frühen Trapper-Blockhütten in Alaska gegeben haben mag, jedoch nie in ökologisch und diffusionsoffen konstruierten modernen Wandaufbauten. Anstatt in blinder Interessensbindung an die kontrollierte Wohnungslüftung alle weiteren Varianten mithilfe von theoretischen (und in der Praxis selten erreichten oder überprüften) Rechenwerten als «steinzeitlich» zu verunglimpfen, ist es angesichts der Komplexität energetisch optimierter Bauten eine unabdingbare Notwendigkeit, die Einflüsse und Folgen eingesetzter Konstruktionen (dazu zählen auch haustechnische Anlagen) vielschichtiger und weitreichender zu bedenken. Ein nachhaltiger, ökologischer und baubiologischer Ansatz ist es dabei auch, neben dem Einsatz von gesunden und umweltverträglichen Dämmstoffen zu Gunsten der Nutzergesundheit und der Bedienerfreundlichkeit, in der energetischen Qualität nicht immer bis zum technischen Maximum zu gehen. Stattdessen wird auf den Feuchtehaushalt und das Bindungsverhalten von anfallenden Kondensaten und Raumluftfeuchten durch diffusionsoffene Wand-, Boden- und Deckenmaterialien geachtet. Für Anwender und Nutzer nachteilig mag einzig und allein sein, dass es keinen allgemeingültigen Ansatz und kein alleinselig machendes Konzept für solche Häuser geben kann. Stattdessen erfordert diese Vorgehensweise planerisches Fingerspitzengefühl, eine gewissenhafte Bauausführung, aufgeklärte Nutzer und die Bereitschaft für individuell angepasste Lösungen. Der Gewinn ist ein unverwechselbares einmaliges Haus, das zum jeweiligen Ort und zu den Bewohnern passt wie ein Massanzug. Dass auch diese Häuser energetisch optimiert sind, ist heutzutage eine Selbstverständlichkeit.»
Christian Kaiser, dipl.-Ing. Architekt SIA, Baubiologe IBR, D-Lottstetten



Eingetroffene Lerserbriefe zum Beton-Seminar im KKL Luzern:

Gelungenes Seminar mit spannendem Inhalt
«Mein Name ist Olivier Huber, ich bin Hochbautechniker HF und hauptsächlich in den Bereichen Ausführung sowie Bauleitung tätig. Momentan bin ich bei Zach + Zünd Architekten GmbH BSA SIA in Zürich angestellt. Vorab will ich mich für den sehr gut und abwechslungsreich gestalteten Anlass bedanken! Die einzelnen Vorträge sind meines Erachtens mit sehr viel Engagement und fundiertem Fachwissen auf eindrückliche Weise präsentiert worden. Teilnehmer aus den Bereichen Planung und Ausführung sind gleichermassen auf ihre Kosten gekommen. Sehr gelungenes Seminar mit spannendem Inhalt, bitte mehr davon.»
Olivier Huber, Hochbautechniker HF


Lohnende Investition
«Der Kurstag war für meine Begriffe in jeder Beziehung perfekt! Thomas Klug verstand es, philosophisch tiefgründige Gedanken auf einfache Weise zu vermitteln. Nebst der fachlichen Kompetenz brachte er sein Wissen sehr gut hinüber. Marianne Huber hatte mit ihrem technischen Vortrag über Beton ein kompliziertes, schwieriges Thema an die Kursteilnehmer weiter zu geben. Nebst der etwas schwachen, unverstärkten Stimme im ersten schwierigeren Teil ihrer Darlegungen vermochte sie aber mit dem zweiten Teil, den Gestaltungsmöglichkeiten mit Beton, die Zuhörer umso mehr zu begeistern. Ruedi Schlotterbeck, Malermeister und «Mann vom Bau» brachte seine Botschaft auf natürliche, einfache Art an die Frau und an den Mann. Er machte klar, dass auch bei einer Arbeit an hartem und kantigem Beton wichtig ist, Herzblut in die Arbeit zu legen. Nach meinem Dafürhalten ist das Herzblut (nebst der fachlichen Kompetenz) bei allen Arbeiten, die man ausführt, wohl das Wichtigste. Bei allen Referenten und bei Gregor Eigensatz im Besonderen war dieses Herzblut sehr gut spürbar. Herzlichen Dank. Für mich hat sich diese «Investition» gut gelohnt.»
Gerhard Döbeli, Malermeister, Reinach


Gepflegt und kompetent
«Das Betonseminar hat sich für mich gelohnt. Die Referate waren - obwohl alle über das gleiche Material - unterschiedlich in Bezug auf ihren Fokus und die Referentin und die Referenten. Die Abwechslung war erfrischend und vielseitig. Es hat sicherlich eine Sensibilisierung stattgefunden; die Möglichkeiten und Grenzen des Materials Beton zu kennen, ist ein wesentlicher Aspekt bei Planung und Ausführung. Die Runde der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war gut durchmischt und interessiert, der Rahmen im Terrassensaal des KKL Luzern ein gutes Erlebnis. Die Musterkollektion war sehr anregend und informativ und hat die Lust am Gestalten geweckt. Die Gastfreundschaft von COVISS sowie die einleitenden und informativen Worte von Herrn Eigensatz waren gepflegt und kompetent. Ich freue mich auf das nächste COVISS!»
Ann Hagnauer, dipl. Farbgestalterin HF, Metron Architektur AG


An inspiring afternoon
«Having studied and worked in two cultures quite different from the Swiss one (East European and North American), upon moving to Basel eight years ago I was struck by the almost ubiquitous presence of concrete – be it box-like office and apartment blocks, nondescript row houses or exquisite villas. I attended your seminar primarily out of interest in finding out more about Swiss fascination with this material. The venue of the seminar was wonderful – it was definitely one of the reasons I decided to come. Being in the midst of architecturally inspiring surroundings contributed a lot to my overall happiness with the seminar. As for the three presentations, they were all very well prepared. While Mr. Klug attempted to offer a kind of philosophical approach to the topic at hand, what I really appreciated in his talk were specific building examples and his proposal for a somewhat different, more playful approach to developing novel color schemes. Mrs. Huber’s presentation covered a wide spectrum of issues – from history to technical details to a short revue of various approaches to working with concrete. For me, the last part of her talk was the best: hearing about Mrs. Huber’s own experiences with different projects was quite illuminating. Mr. Schlotterbeck’s vividly presented talk was extremely engaging - it illustrated well the kind of attention and care given to concrete in this country. Being an architect myself and having lived for a long time in international settings, I now pursue the task of so-called «Architekturvermittlung» and try to make architecture of Basel and its surroundings more understandable to English speaking people who live and work here. During guided walks and illustrated talks that I offer to expatriates, I often hear negative remarks about cold and unfriendly surfaces of concrete buildings. I wish your seminar had also included a short sociological note on popularity that concrete seems to enjoy here. But then again, that might be too much to ask for … Thank you for having organized the «Betonseminar», it ended up being an inspiring afternoon for me.»
Dina Bonefacic-Mihaljek, dipl. ing. arh., M. Arch.


Sie möchten Impulse weitergeben, haben Anregungen oder Kritik zu Berichten und Informationen in COVISS. Füllen Sie einfach das untenstehende Formular aus und senden Sie es an uns.
 
Vorname: *
Name: *
Strasse/Nr.:
PLZ/Ort:
E-Mail-Adresse: *
Mein Mail-Inhalt an COVISS: *
  Bitte bestätigen Sie den untenstehenden Code:

 
 

(* Angaben erforderlich)







Diese Seite ausdrucken  


Lifecom


FotoTeam


Xen-On